Fresspaket von Tante Angela

Tim am Mittwoch, den 14. Januar 2009

Merkel mit Wurst

Nun ist es soweit: Die große Koalition hat Deutschland das größte und schönste Konjunkturpaket aller Zeiten geschenkt. Doch während Kanzlerin Angela Merkel (siehe Bild, 3. v. l.) ihren Präsentkorb auf allen Sendern lobt, hat die Opposition wieder was zu meckern. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle kritisiert, für den Einzelnen reiche das Steuergeschenk gerade mal, und ich zitiere wörtlich, „für eine Currywurst mit Mayo ohne Pommes“. Entschuldigung, Currywurst mit Mayo? Bestellen Sie sich so was, wenn Sie mit Ihren Parteifreunden mal so richtig über die Stränge schlagen?

Na ja, es ist ja mittlerweile ein politische Gesetzmäßigkeit, dass vermeintlich volksnahe Wurst- und Fußball-Metaphern immer gerade von denen bemüht werden, die offenbar am allerwenigsten Ahnung von sowas haben. Deshalb erkläre ich es Ihnen mal, Herr Westerwelle: Wenn das Geld nicht für Pommes reicht, dann lässt man auch gleich die Mayo weg und bestellt die Currywurst stattdessen mit dem meist kostenlos inbegriffenen Brötchen. Mit dem gesparten Mayo-Geld geht man dann nämlich schnurstracks zum nächsten Opel-Händler und zahlt einen Insignia an.

God save the sausage

Tim am Dienstag, den 13. Januar 2009

wursteis

Den einfallsreichen und tüchtigen Briten verdankt die Welt zahlreiche wurstige Rezeptkreationen wie etwa toad in the hole oder die variantenreiche sausage casserole. Jetzt haben sich die genialen Ernährungspioniere einem uralten Problem angenommen: Was macht der Eisverkäufer im Winter? Die Lösung ist eine bahnbrechende Erfindung: ein mash cone. Dabei handelt es sich um ein Eishörnchen mit Kartoffelpüree, brauner Sauce, Erbsen und einem Würstchen. Respect to the man in the ice cream van!

Zur Feier des Tages

Tim am Montag, den 12. Januar 2009

Festtaglicher Wurstbraten

Weil der Spam offenbar besiegt ist und weil ich heute Geburtstag habe, werde ich mir heute Abend mal was Besonderes gönnen. Vielleicht einen solchen festtäglichen Kronenbraten aus Franfurtern. Ich muss nur noch herausfinden, wie man den stilvoll isst.

Kurze Pause

Tim am Freitag, den 9. Januar 2009

Antje

Hallo, liebe Gemeinde! Wie ihr vielleicht bemerkt habt, ist ist hier derzeit ein wenig Sendepause. Das liegt aber natürlich nicht an einem gesunkenen Interesse an Wurst, sondern daran, dass ich mich derzeitig mit einem kleinen Sicherheitsproblem herumschlagen muss. Weil ich es satt bin, dass irgendwelche Viagrarussen beinahe täglich meinen schönen Blog mit Spam überziehen, kümmere ich mich gerade um Updates und Backups und so. Aber schon bald geht es weiter. Versprochen.

Wurst des Monats Dezember

Tim am Montag, den 29. Dezember 2008

 Wurst des Monats Til Schweiger

Jetzt aber schnell. Die Wurst des Monats Dezember ist Till Schweiger und wird präsentiert von Rotweinsülze der Firma Fleischhof Rasting.

Am Gesülze des Herrn Schweiger kam man im Dezember einfach nicht vorbei. Auf allen Kanälen lief Schweiger-TV, am Kiosk gab’s nur noch die Til-Illu. Bei Wetten, dass… zum Beispiel plapperte er pubertär darüber, dass er keine Unterhosen trägt, bei Spiegel Online kann man nachlesen, dass er jetzt ein Verfechter der Polygamie ist. Ach ja: Und dass er und sein Kumpel Brad Pitt sich mit Rotwein besoffen haben. Aber unser Mann in Hollywood muss seine Brötchen immer noch zuhause verdienen, indem er mit albernen Perücken durch die Medien marodiert und über seine Filme plaudert.  Keinohrhasen, Zweiohrküken, Schweinskopfsülze.

Die Wurst Christi?

Tim am Dienstag, den 23. Dezember 2008

 Würstchen und Kartoffelsalat

So gingen Sie in das Haus, fanden das Kind mit seiner Mutter Maria, warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann breiteten sie die Schätze aus, die sie ihm zum Geschenk mitgebracht hatten: Würstchen, Kartoffelsalat und Exportbier (Matthäus 2,9-11).

Bibelfeste Wurstfreunde haben es vielleicht bemerkt: So ganz stimmt das Zitat nicht. Aber woher kommt es dann, dass immer mehr die Sitte Raum greift, an Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat zu essen? Ich meine, ich weiß ein gutes Würstchen an 365 Tagen im Jahr durchaus zu schätzen. Am 366. Tag aber (Achtung, Schaltjahr!) kann ich auch einmal darauf verzichten. Gerade an einem der höchsten Feiertage, wenn die ganze Familie an einem Tisch zusammenkommt, ausgerechnet da soll Schmalhans als Küchenmeister verpflichtet werden? Ich verstehe das nicht ganz.

Wie seht Ihr das? Stimmt mit ab und schreibt gerne auch eine Begründung per Kommentar. Es interessiert mich wirklich.

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Würstchen an Heiligabend.
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Coole Tipps für smarte Kids, Teil 3

Tim am Montag, den 22. Dezember 2008

Shopping-Tipps für coole Kids 3

Die Letzten sind die Besten! Deshalb hier nochmal ein paar ganz eilige Wurstgeschenktipps für den Küchen- und Gabentisch. Also, ich würde mich darüber freuen.

1) Da beißt die Maus keinen Faden ab: Wird das Kind schon früh an Wurst gewöhnt, sinkt die Gefahr des Vegetarismus ganz beträchtlich. Das gute Wurstmobile gibt es für schlappe 4 Euro hier.

2) Vorsicht Falschwurst! Aber dieses Geschenk ist ja auch nicht für dich, sondern für den vierbeinigen Wurstfreund an deiner Seite. Die lustige Hundefleischwurst aus Vinyl gibt es hier.

3) Viele Männer kennen das: Man möchte mal seine Gefühle mit Blumen ausdrücken, spricht aber leider kein Botanisch. Schluss damit! Mit dem geschmackvollen Strauß aus edler Wurst. Hier.

4) Laaangweiliiig! Statt den Freundekreis immer wieder mit Urlaubsbildern zu belästigen, einfach mal hochästethische, hochauflösende Wurstfotos über den Beamer jagen. Für nur 500 Euro hier.

Wurst zum Sonntag

Tim am Sonntag, den 21. Dezember 2008

Vierter Advent

Hallo Wurstgemeinde! Ja ja, auch ich bin derzeit ein wenig im vorweihnachtlichen Stress und komme nicht mehr ganz so regelmäßig zum Schreiben. Aber einen schönen vierten Advent wollte ich euch dann schon noch wünschen!

Dieser Name bürgt für Qualität

Tim am Sonntag, den 14. Dezember 2008

Wurstlogos

Hör mir auf mit Handwerkern. Zwei Stunden Anfahrt, dann fuschen se 10 Minuten rum und dann wird schön die Kralle aufgehalten. Kannste nicht trauen, den Brüdern. Aber wem kannste heutzuge überhaupt noch trauen?

Der Wurstblog möchte helfen, im Dschungel der Dienstleistungsunternehmen die Perlen unter den weißen Schafen herauszupicken. Beziehungsweise Rosinen. Wir verstehen uns. Denn wer den Namen Wurst trägt, kann kein schlechter Mensch sein. Ich empfehle deshalb uneingeschränkt und bedingungslos die Leistungen folgender Firmen:

Smarte Tipps für coole Kids, Teil 2

Tim am Donnerstag, den 11. Dezember 2008

Wurst Shopping 2

Weiter geht’s mit den allseits beliebten Geschenktipps für ein wurstiges Weihnachtsfest.  Glänzende Kinder- und Fettaugen sind garantiert.

1) Der Wurstfreund weiß: Auf die Größe kommt es nicht an. Trotzdem wäre es interessant zu wissen, ob sich der Grillspieß “Big Boy” im Raum Nürnberg schlechter verkauft als z.B in Thüringen. Hier.

2) Eine gute Wurst verlangt nach einem Verdauungsschnaps. Ein schöner Schnaps verlangt nach einem guten Vorwand. Die innovative Buddelwurst ist deshalb das ideale 2-in-1-Produkt. Hier.

3) OK, man kann zu Weihnachten nicht nur Wurst verschenken. Mit dem hübschen Wurstklebeband kann man aber jedem Geschenk zumindest eine wurstige Verpackung spendieren. Hier.

4) Das iPhone dürfte eines der Top-Geschenke des Jahres sein. Doch merke: Um das empfindliche Gerät vor Kratzern zu schützen, hülle man es am besten in weiches Speck-Imitat. Hier.

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