Singh Star

Tim am Freitag, den 11. Dezember 2009

Bangra

Dass sich Menschen ihre Haut mit Fleischmotiven verschönern lassen, das mag einen nicht mehr wundern. Und auch dass stolze Bauern ihre Schweine tätowieren lassen, könnte man schon mal gehört haben. Dass nun aber der Hautschmuck auch nicht mehr vor der Wurstpelle Halt macht, war mir zumindest neu. Mr Singh’s Bangras sind anglo-indische Würste mit kunstvoller Henna-Verzierung. Und auch wenn ich dermatologische Dekoration im Allgemeinen ablehne, hier gefällt sie mir ausgesprochen gut. via.

Neues aus Hollywurst

Tim am Samstag, den 31. Oktober 2009

Pellboy

Sensationell: Hier exklusiv das erste Bild aus “Pellboy III – We meat in Hell”, erstmalig übrigens mit Brät Pit in einer Hauptrolle. Der Plockbuster über eine dämonische Blutwurst reiht sich ein in eine lange Tradition bedeutender Fleischfilme aus der Traumfabrik der US-Filmindustrie. Hier meine ganz persönliche Top Ten:

  1. Mett Max III
  2. Jagdwurst auf Roter Oktober
  3. Reservoir Hot Dogs
  4. Die glohreichen Grieben
  5. Natural Born Grillers
  6. Darmlos in Seattle
  7. Beverly Hills Klops
  8. Der Pâté
  9. Flönz n the hood
  10. Die Haxen von Eastwick

Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht auch aus Deutschland gute Filme stammen. Einer meiner Favoriten ist noch immer “Keine Lieder über Leber”, ein Road Movie über die “Pansen Band”.

Blutwurstbrot und Peitsche

Tim am Mittwoch, den 28. Oktober 2009

Lockwurst

Wenn man in Deutschland schlecht Auto fährt, bekommt man ein Knöllchen.
Wenn man in Bulgarien gut Auto fährt, bekommt man ein Würstchen.

Wirklich wahr: In Sofia werden besonders besonnene Pkw-Halter von den Aufsichtsbehörden mit Wurstwaren belohnt. Offenbar habe ich Bulgarien bisher immer unterschätzt, denn der Gedanke “Belohnung statt Strafe” trifft mein Demokratieverständnis im Kern! Und ich befürworte es aber mal sowas von uneingeschränkt, dass dieses Prinzip auch hierzulande zur Wahrung der öffentlichung Ordnung eingesetzt wird.

Würde mir beispielsweise eine Politesse morgens einen würzigen Mettknacker hinter den Wischer klemmen, ich würde mit Freuden nur noch mustergültig parken. Würde der jährliche Etat für Radarfallen stattdessen in automatische Kleingrillanlagen investiert, ich schwöre: Ich würde nie wieder zu schnell fahren. Und würde mir von staatlicher Seite etwa eine schmackhafte Leberpastete in Aussicht gestellt, ich säße jetzt wohl nicht an diesem Text sondern an meiner Steuererklärung.

Jetzt gibt’s Beef!

Tim am Mittwoch, den 21. Oktober 2009

Beef

Da liegt es, an der Tankstellenkasse: Ein Heft, auf dessen Titelseite riesenhaft rohes Fleisch prangt. Der Titel des Magazins lautet Beef!. “Ach, und das hier noch”, höre ich mein Rückenmark sagen. Gekauft.

Zuhause sehe ich genauer hin und gelange zu verschiedenen Erkenntnissen. Die erste: Ich habe gerade 10 Euro für eine Zeitschrift ausgegeben. Ziemlich schnell geht mir auch das Heftkonzept auf. Beef! hat erkannt, dass Männer heute nicht mehr nur mit technischen Gerätschaften oder edlen Eisenwaren protzen, sondern auch mit einer hochwertigen Küchenausstattung und fundierten Kenntnissen vom Umgang damit. Kurz: Beef! richtet sich an Männer, die gerne kochen. Wobei gerne nicht unbedingt gut heißen muss, solange die Zutaten erlesen, die Werkzeuge teuer und die Gerichte irgendwie männlich anmuten.
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Überdurchschnittchen

Tim am Freitag, den 25. September 2009

Insanewich

Stulle, Bemme, Knifte oder Schnitte – das Butterbrot hat viele Namen. Das Konzept ist jedoch immer dasselbe: Brot, Belag, Brot. In der Reihenfolge. Der Gipfel der Kreativität war es lange Zeit, ein paar Gurkenscheiben oder gar Petersilie beizugeben. Das hat sich aber gebessert. Es gibt ja jetzt Internet.

Auf www.insanewiches.com zum Beispiel findet der geneigte Besucher gar monströse Pausenbrote wie das oben gezeigte Giftwich, das Rubic’s Cube Sandwich oder das Igittschnittchen, das einem die lieben Kleinen garantiert nicht wegessen werden. Die werden wahrscheinlich eher an diesen niedlichen Kreationen Gefallen finden, die offenbar ihren Weg aus irgendeinem US-Brotbuch für Kinder ihren Weg ins Netz gefunden haben. Geradezu asiatisch aufgeräumt wirken dagegen die Schnittchenschöpfungen von Funkylunch, die jedoch größtenteils vegetarisch gehalten sind (Buuuhhh!).

Ein schönes schnörkelloses Leberwurstbrot hat übgrigens keiner der neumodischen Sandwich-Künstler im Programm. Was mal wieder beweist: Realität und Internet verhalten sich zueinander wie Wurst und Käse. Bitte denken Sie da mal drüber nach, bevor Sie am Sonntag die Piraten wählen.

In Fleisch gemeißelt

Tim am Freitag, den 17. Juli 2009

meatcards

„Chef,  Sie haben heute noch einen Termin mit einem Herrn Laus Lohmeier von der Analbau Süd GmbH.“ Was ist da passiert ? Ganz klar: Hungrige Sekräterin trifft auf essbare Visitenkarte. Angenagte Adressen sind aber auch schon der einzige Nachteil, der mir zu den meatcards einfällt. Ansonsten ist die Idee, seinen Namen in getrocknetes Rindfleisch lasern zu lassen, eine der vielleicht größten Erfindungen unserer Zeit.

Falschwurst im großen Stil

Tim am Montag, den 13. Juli 2009

Das Gehänge

Normalerweise verabscheue ich jegliche Art von Wurstimitat, vor allem diese unappetitlichen Scheinwürste aus Tofu. Die Falschwurst der Firma Döring aber finde ich ganz entzückend! Unter atrappe.de findet man ein reichhaltiges Sortiment von täuschend echten Lebensmittelattrappen für jeden Anlass. Ich selbst zum Beispiel habe mir vor Jahren eine hübsche Bratwurstschnecke (mit Soße) bestellt, die seitdem mein Armaturenbrett ziert.

Ja, sowas findet man nicht bei den Knilchen von Schöner Wohnen & Co: Warum nicht mal einen hübschen Rollbraten als Buchstütze, ein paar Scheiben Pfeffersalami als originelle Untersetzer oder einen Fleischwurstring als formschönen Handtuchhalter? Gut betuchte Wurstliebhaber greifen dagegen am besten gleich zum “Gehänge” (siehe oben).

Mettbrötchen Light

Tim am Dienstag, den 7. Juli 2009

Mettbrötchen light

Nachtrag zur Frühlingsdiät. Robert hatte die Idee zu dieser revolutionären Weiterentwicklung des Mettbrötchens. Geeignet für die Low Carb Diät nach Atkins. Viele Vitamine, reich an Protein, frei von Kohlenhydraten. y29uih5d7e

Pfffhhhhffh

Tim am Donnerstag, den 2. Juli 2009

Wurst out

Kann … nicht … schreiben. … Zu … warm. … Wurst … des … Monats … morgen.

Luftnummer

Tim am Samstag, den 27. Juni 2009

Light Breakfast

Ich liebe englisches Frühstück. Obwohl man natürlich zugeben muss, dass es sich dabei um ganz schön schwere Kost handelt. Schnell fühlt man sich von Wurst, Ei und Bohnen wie aufgebläht und nicht immer hat man einen probiotischen Anti-Aufbläh-Trunk zur Hand. Die Interpretation eines leichten Frühstücks des Fotografen David Skyes hingegen ist leider ungenießbar, dafür ausgesprochen hübsch!

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