Die Wurst Christi?

Tim am Dienstag, den 23. Dezember 2008

 Würstchen und Kartoffelsalat

So gingen Sie in das Haus, fanden das Kind mit seiner Mutter Maria, warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann breiteten sie die Schätze aus, die sie ihm zum Geschenk mitgebracht hatten: Würstchen, Kartoffelsalat und Exportbier (Matthäus 2,9-11).

Bibelfeste Wurstfreunde haben es vielleicht bemerkt: So ganz stimmt das Zitat nicht. Aber woher kommt es dann, dass immer mehr die Sitte Raum greift, an Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat zu essen? Ich meine, ich weiß ein gutes Würstchen an 365 Tagen im Jahr durchaus zu schätzen. Am 366. Tag aber (Achtung, Schaltjahr!) kann ich auch einmal darauf verzichten. Gerade an einem der höchsten Feiertage, wenn die ganze Familie an einem Tisch zusammenkommt, ausgerechnet da soll Schmalhans als Küchenmeister verpflichtet werden? Ich verstehe das nicht ganz.

Wie seht Ihr das? Stimmt mit ab und schreibt gerne auch eine Begründung per Kommentar. Es interessiert mich wirklich.

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Würstchen an Heiligabend.
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Ölige Weihnacht überall

Tim am Mittwoch, den 26. November 2008

Wurstige Weihnachten

Heute eröffnen überall in der Republik die Weihnachtsmärkte, die traditionellen Brutstätten von fettigem Essen und lauwarmem Gewürzwein. Spätestens jetzt kommt man nicht mehr an ihnen vorbei: Weihnachtslieder. Einen ganzen Monat lang wird man nun mit ihnen beschallt werden, bis man es an Heiligabend nicht mehr erträgt und zum Essen AC/DC auflegt. Wer dennoch saisonale Musik sucht, die einem noch nicht zu den Ohren raushängt, der wird auf Anna-Lenas Blog fündig. Da findet man nämlich die schmissigen Weihnachtshits von Thore Skogmann (siehe oben) als Download. Puristen greifen natürlich weiterhin zu den bekannten Klassikern:

  • I’m dreaming of a Weiß Wurst
  • Es ist einem Rost entsprungen
  • In der Weihnachtsmetzgerei
  • Macht hoch die Thüringer
  • Manta-Klaus is coming to Kau
  • Oh Pfannentraum, oh Pfannentraum
  • Es ist für uns eine Wurst angekommen
  • Morgen, Rinder, wird’s euch geben