Wählt WURST!

Tim am Donnerstag, den 4. Juni 2009

WURST Partei Wahlplakat

Nicht vergessen: Am Sonntag ist Europawahl. Da muss man höllisch aufpassen, denn bei so vielen Parteien kann man sich schnell mal verwählen. Da gibt es neben den Schwarzen, Roten und Gelben auch die Grauen und die Violetten. Man kann diverse Christen wählen, die lieben Tierschützer oder Frauen als solche, man kann für Piraten (Harr, harrr!) stimmen oder sein Kreuz bei WUMS machen.

Entschuldigung, WUMS? Hey, wenn Ihr die Sache nicht ernst nehmt – ich muss keinen von euch wählen! Da gründe ich doch lieber meine eigene Wurstpartei. Und dann reguliere ich den Krümmungsgrad von Weißwürsten, führe eine Vegetarier-Abgabe ein, verabschiede europaweite Nichträucherschutzgesetze und erkläre Darmstadt zum Regierungssitz. OK, das Plakat habe ich schonmal.

Wochenschau

Tim am Dienstag, den 27. Januar 2009

Milchbubis

Gestern ging die Grüne Woche zu Ende, die internationale Fachmesse für das Fotografieren von Politikern mit Lebensmitteln. Nur hier kann man erleben, wie Wolfang Tiefensee einer Wurst tief in die Augen schaut. Nur hier sieht man Brigitte Zypries mit hessischem Krönchen und Käsekrawattenmann oder lernt, dass Laktoseintoleranz für den Landwirtschaftsminister von Burkina Faso offenbar ein Fremdwort ist.

Wirkliche Innovationen gibt es auf der Häppchenschau jedoch selten zu bestaunen, da ist diese Henkelwust fast schon eine Sensation. Eine Neuheit hat mich dann aber doch erschüttert. Liebe Wurstindustrie – hatte ich Ihnen nicht schon vor Monaten an dieser Stelle zur Produktion von Guevara-Motivwurst geraten? Na? Ja genau, und jetzt sind euch die Kakao-Hansel zuvorgekommen und haben die CheKolade herausgebracht. Hate to say I told you so.

Fresspaket von Tante Angela

Tim am Mittwoch, den 14. Januar 2009

Merkel mit Wurst

Nun ist es soweit: Die große Koalition hat Deutschland das größte und schönste Konjunkturpaket aller Zeiten geschenkt. Doch während Kanzlerin Angela Merkel (siehe Bild, 3. v. l.) ihren Präsentkorb auf allen Sendern lobt, hat die Opposition wieder was zu meckern. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle kritisiert, für den Einzelnen reiche das Steuergeschenk gerade mal, und ich zitiere wörtlich, „für eine Currywurst mit Mayo ohne Pommes“. Entschuldigung, Currywurst mit Mayo? Bestellen Sie sich so was, wenn Sie mit Ihren Parteifreunden mal so richtig über die Stränge schlagen?

Na ja, es ist ja mittlerweile ein politische Gesetzmäßigkeit, dass vermeintlich volksnahe Wurst- und Fußball-Metaphern immer gerade von denen bemüht werden, die offenbar am allerwenigsten Ahnung von sowas haben. Deshalb erkläre ich es Ihnen mal, Herr Westerwelle: Wenn das Geld nicht für Pommes reicht, dann lässt man auch gleich die Mayo weg und bestellt die Currywurst stattdessen mit dem meist kostenlos inbegriffenen Brötchen. Mit dem gesparten Mayo-Geld geht man dann nämlich schnurstracks zum nächsten Opel-Händler und zahlt einen Insignia an.

Change

Tim am Mittwoch, den 5. November 2008

Obama with sausage

Herzlichen Glückwunsch zum Sieg, Lewis Hamilton Barack Obama! Und viel Glück! Denn ein Land, in dem es so etwas gibt wie Wurst am Stiel im Pfannkuchen mit Schokosplittern, ist praktisch unregierbar.

Pancake sausage

So kann es nicht weitergehen, da muss sich wirklich so Einiges ändern. Aber Europa steht Ihnen zur Seite! Je suis Ken!