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	<title>Wurstblog &#187; Medien</title>
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	<description>Wurst Wurst Wurst</description>
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  <title>Wurstblog</title>
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		<title>Es darf eine Schreibe mehr sein</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Via: Frankfurter Allgemeine, WELT, ZEIT,  Berliner Zeitung, taz, Spiegel Online, S&#252;ddeutsche Zeitung, Stern, Augsburger Allgemeine, BILD, Express, Der Tagesspiegel, Rheinische Post, Neue Westf&#228;lische, Hamburger Abendblatt, Badische Zeitung, Frankfurter Rundschau, uvm. So, jetzt muss ich hier aber wirklich mal den Niggemeier machen. Tag f&#252;r Tag machen sich n&#228;mlich redliche Metzgersleute in ganz Deutschland mit all ihrer Liebe ans Werk, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><img class="alignnone size-full wp-image-1728" title="Es geht um die Wurst" src="http://www.wurstblog.de/wp-content/uploads/2011/10/EsGehtUmDieWurst.jpg" alt="Einfallslosigkeit im Bl&#228;tterwald: Die universelle Wurst-&#220;berschrift" width="450" height="323" /></span></p>
<p><a href="http://www.wurstblog.de/wp-content/uploads/2011/10/EsGehtUmDieWurst.jpg"> </a></p>
<p><a href="http://www.wurstblog.de/wp-content/uploads/2011/10/EsGehtUmDieWurst.jpg"></a><span style="font-size: xx-small;">Via: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/40-jahre-hofer-filmtage-es-geht-um-die-wurst-1379619.html" target="_blank">Frankfurter Allgemeine</a>, <a href="http://www.welt.de/print/wams/sport/article13517514/Es-geht-um-mehr-als-nur-die-Wurst.html" target="_blank">WELT</a>, <a href="http://www.zeit.de/2003/29/Alltag_2fSchlachter_29" target="_blank">ZEIT</a>,  <a href="http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/grillwalker-braten-seit-1997-auf-bauchlaeden-wuerste--inzwischen-ist-die-mobile-konkurrenz-gross-es-geht-um-die-wurst,10917074,10776144.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a>, <a href="http://www.taz.de/!16633/" target="_blank">taz</a>, <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-40858004.html" target="_blank">Spiegel Online</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/oktoberfest-es-geht-um-die-wurst-1.1003474" target="_blank">S&#252;ddeutsche Zeitung</a>, <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/metzgerei-sterben-es-geht-um-die-wurst-644592.html" target="_blank">Stern</a>, <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Es-geht-um-die-Wurst-id17153226.html" target="_blank">Augsburger Allgemeine</a>, <a href="http://www.bild.de/regional/koeln/koeln-regional/es-geht-um-die-wurst-grillwm-an-diesem-wochenende-17982320.bild.html" target="_blank">BILD</a>, <a href="http://www.express.de/panorama/es-geht-um-die-wurst-edelsalami-weg---haeftling-klagt,2192,11015548.html" target="_blank">Express</a>, <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/es-geht-um-die-wurst/3868106.html" target="_blank">Der Tagesspiegel</a>, <a href="http://www.rp-online.de/herzrasen/jupp_testet_die_welt/Es-geht-um-die-Wurst_bid_40601.html" target="_blank">Rheinische Post</a>, <a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/3274620_Es_geht_um_die_Wurst.html" target="_blank">Neue Westf&#228;lische</a>, <a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article641216/Es-geht-um-die-Wurst.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a>, <a href="http://www.badische-zeitung.de/hasel/es-geht-um-die-wurst-x1x--18161274.html" target="_blank">Badische Zeitung</a>, <a href="http://www.fr-online.de/sport/ernaehrung-es-geht-um-die-wurst,1472784,2958622.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a>, <a href="http://www.google.de/search?aq=f&amp;gcx=w&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=es+geht+um+die+wurst#q=es+geht+um+die+wurst+Zeitung&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;prmd=imvnsu&amp;ei=qPSiTuSZBYPwsgbVq-iFAw&amp;start=10&amp;sa=N&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.,cf.osb&amp;fp=e65d0572dbcc3e5c&amp;biw=1349&amp;bih=727" target="_blank">uvm</a>.</span></p>
<p style="text-align: left;">So, jetzt muss ich hier aber wirklich mal den <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Niggemeier</a> machen. Tag f&#252;r Tag machen sich n&#228;mlich redliche Metzgersleute in ganz Deutschland mit all ihrer Liebe ans Werk, bei Innung und Kundschaft gleicherma&#223;en mit alleredelsten Wurstwaren zu gl&#228;nzen. Und dann gibt es da noch die feinen Herren Journalisten, die sich am sp&#228;ten Vormittag trant&#252;tig aus den Federn hieven, um ihrem trostlosen Tagwerk nachzugehen und nach eigenem Gutd&#252;nken &#252;ber die Leistungen Anderer zu berichten.</p>
<p>Wenn nun ein Journalist seinem Auftragszettel entnimmt, dass er abermals dar&#252;ber zu berichten habe, wie beim Fu&#223;ball eine Mannschaft gegen eine andere Mannschaft gewonnen hat, ist er auf einen Schlag hellwach. Urpl&#246;tzlich bricht kreative Gesch&#228;ftigkeit aus und der Reporter schwingt sich zu sprachlichen H&#246;chstleistungen auf. Da wird dann pomadig Beton anger&#252;hrt und humorlos gegen den Ball gearbeitet, dass es eine rechte Art hat.</p>
<p>Soll der Schreiber sich aber einem Thema widmen, das auch nur im Entferntesten mit Wurst zu tun hat, legt er sich erstmal wieder hin. Denn den schwierigsten Teil seines Textes, die &#220;berschrift, hat er bereits im Sack. Schlie&#223;lich klingen ihm die Worte seines Publizistikprofessors noch deutlich im Ohr: „Bei Texten, die l&#228;ngliche Fleischerzeugnisse thematisieren, ist in jedem Fall die Standard-&#220;berschrift «Es geht um die Wurst» zu verwenden. Dieser Gebrauch einer redensartlichen Metapher im Wortsinne ist absolut tongue-in-cheek und twinkle-in-the-eye und deshalb die bestm&#246;gliche Headline. Versuchen Sie erst gar nicht, eine bessere zu finden. Im &#220;brigen k&#246;nnten Sie sich damit auch strafbar machen, denn in vielen Bundesl&#228;ndern ist der Einsatz dieser &#220;berschrift mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben.“</p>
<p>Wurstblog prangert diese Praxis an! Die bereits erw&#228;hnten redlichen Menschen des goldenen Fleischerhandwerks verdienen nun wirklich etwas besseres, als mit journalistischem Einheitsbrei abgespeist zu werden. Eine bessere &#220;berschrift ist m&#246;glich! Ich glaube fest daran und m&#246;chte deshalb den letzten rebellischen Redakteuren des Landes folgende spontane Beispiele ermutigend an die Hand geben:</p>
<p><strong>ZWISCHEN ALLEN ZIPFELN IST KUH.</strong><br />
Nicht nur am Main wird die Frankfurter Rindswurst immer polpul&#228;rer.</p>
<p><strong>R&#196;UBER UND GENDARM.</strong><br />
Wie kriminelle Wurstfabrikanten mit manipuliertem Erbgut experimentieren.</p>
<p><strong>H&#196;SCHEN IN DIE GROBE.</strong><br />
Wildbratwurst von Bernd Fleischer gewinnt internationale Auszeichnung.</p>
<p><strong>LEBER LIEBER UNGEW&#214;HNLICH.</strong><br />
Apfel, Chili, Ingwer &#8211; wie die Leberwurst ein Comeback schaffen will.</p>
<p><del><strong>DIE N&#220;RNBERGERPROZESSE.</strong></del><br />
<del>EU-Gerichtshof &#252;berpr&#252;ft Herkunftsbezeichungen von Wurstspezialit&#228;ten.</del></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ferien hinter der Telefons&#228;ule</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 13:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin zur&#252;ck aus dem Urlaub. Und hier wie jedes Jahr ein kleines wurstoides Mitbringsel &#8211; diesmal jedoch kein Foto, sondern eine Audiodatei. Radio-Spot &#8220;Curry N°1&#8243; (Lanzarote) Reisen bildet eben. Und so habe ich gelernt: Auf dem deutschsprachigen Sender Radio Atlantis wird auf Lanzarote mehrmals t&#228;glich auf Witzberlinerisch eine Wurstbude hinter einer Telefons&#228;ule angepriesen. Ich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin zur&#252;ck aus dem Urlaub. Und hier wie jedes Jahr ein kleines wurstoides Mitbringsel &#8211; diesmal jedoch kein Foto, sondern eine Audiodatei.</p>
<p><a class="wpaudio" href="http://www.wurstblog.de/data/CurryNummer1.mp3">Radio-Spot &#8220;Curry N°1&#8243; (Lanzarote)</a></p>
<p>Reisen bildet eben. Und so habe ich gelernt: Auf dem deutschsprachigen Sender <a href="http://www.atlantisfm.de/" target="_blank">Radio Atlantis</a> wird auf Lanzarote mehrmals t&#228;glich auf Witzberlinerisch eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Curry-N1-Lanzarote/118350524878181" target="_blank">Wurstbude</a> hinter einer Telefons&#228;ule angepriesen. Ich kann den Spot inzwischen auswendig aufsagen &#8211; extra f&#252;r euch habe ich ihn aber einmal mitgeschnitten.</p>
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		<title>Flattr*</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 23:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da eine meiner Lieblingssportarten das sp&#228;te Aufspringen auf Z&#252;ge ist, mach ich das jetzt auch mit diesem Flattr. Jetzt muss ich nur noch mal eben erkl&#228;ren, was das  ist &#8211; und fertig ist der obligatorische &#8220;Ich bin jetzt auch bei Flattr und erkl&#228;r noch mal eben, was das ist&#8221;-Artikel. Erstmal die Kurzformel: Flattr ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flattr.com" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1297" title="Flattr - Explained with sausage." src="http://www.wurstblog.de/wp-content/uploads/2010/06/Flattr.jpg" alt="flattr - mit Wurst erkl&#228;rt" width="450" height="254" /></a></p>
<p>Da eine meiner Lieblingssportarten das sp&#228;te Aufspringen auf Z&#252;ge ist, mach ich das jetzt auch mit diesem <a href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a>. Jetzt muss ich nur noch mal eben erkl&#228;ren, was das  ist &#8211; und fertig ist der obligatorische &#8220;Ich bin jetzt auch bei Flattr und erkl&#228;r noch mal eben, was das ist&#8221;-Artikel. Erstmal die Kurzformel: Flattr ist eine Art freiwilliges Entlohnungs-System f&#252;r Content-Schaffende im Netz. OK, jetzt fehlt nur noch der legitimierende Link zu <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/flattr/" target="_blank">Niggemeier</a> und die super-anschauliche Alltags-Metapher und dann haben wir&#8217;s auch schon.</p>
<p>Also: Nehmen wir an, ich kaufe jeden Monat eine Wurst &#8211; und zwar mit der Absicht, diese zu verschenken. Ich Guter. Die Gr&#246;&#223;e der Wurst bestimme ich selbst. Nun lege ich die Wurst erstmal bis zum Monatsende in die Vorratskammer. (Ja, es ist eine Dauerwurst.) Dann schaue ich mich den ganzen Monat im Netz um, und immer wenn mir etwas gef&#228;llt, verspreche ich dem Sch&#246;pfer als Anerkennung eine Scheibe von meiner sch&#246;nen Wurst. Am Monatsende wird dann aufgeteilt. Je mehr Dinge mir gefallen haben, desto d&#252;nner werden nat&#252;rlich die Scheiben. Aber das ist nicht so schlimm, denn jetzt kommt&#8217;s: Alle anderen haben auch W&#252;rste. Hallelujah!</p>
<p>Nat&#252;rlich hat das Konzept auch einige offensichtliche  Schw&#228;chen, aber immerhin ist es ein Anfang, wenn nicht gar f&#252;r eine Art von Medien-Flatrate, und ich m&#246;chte es deshalb mal damit versuchen. Und wenn ich irgendwann doch nicht mehr mag, dann lasse ich es einfach wieder, schreibe den obligatorischen &#8220;Warum ich bei Flattr raus bin&#8221;-Artikel und freue mich auf die &#8220;Hab ich doch gleich gesagt&#8221;-Kommentare.</p>
<p>*<span style="font-size: xx-small;">Bitte hier wahlweise eine  Wortspiel-Headline einsetzen: Flattrwochen, Flattrlinge im Bauch, Leichenflattrei, Flattr wird’s nicht, Flattrmaus, Flattrliners, Wenn der  wilde Flattr wieder bl&#252;ht, Ich mach den Flattrmann, Nervenflattrn, Flattrvorhersage, It’s getting flattr all the time, Flattr und der Wolf, Flattrs from Iwo Jima, Robbi Tobbi und das Flattrt&#252;t. Oder &#228;hnliche.  </span></p>
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		</item>
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		<title>Ein Spargel der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 19:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Spargel ist das wohl nervigste Gem&#252;se der Welt. &#8220;Rab&#228;&#228;h!&#8221; werden jetzt einige rufen, &#8220;Spargel ist doch strenggenommen gar kein Gem&#252;se.&#8221; Und genau das meine ich. Ich esse Spargel durchaus gerne. Jedoch ist er heutzutage nicht mehr haupts&#228;chlich ein Nahrunsmittel, sondern in erster Linie ein Thema. Schon Mitte Februar halten es die Medien nicht mehr aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/horst/4650263527/sizes/l/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1285" title="Spargel mit Wurst" src="http://www.wurstblog.de/wp-content/uploads/2010/05/Spargel_klein1.jpg" alt="Lecker: Spargel mit Wurst (Serviervorschlag)" width="450" height="591" /></a></p>
<p>Spargel ist das wohl nervigste Gem&#252;se der Welt. &#8220;Rab&#228;&#228;h!&#8221; werden jetzt einige rufen, &#8220;Spargel ist doch strenggenommen gar kein Gem&#252;se.&#8221; Und genau das meine ich.</p>
<p>Ich esse Spargel durchaus gerne. Jedoch ist er heutzutage nicht mehr haupts&#228;chlich ein Nahrunsmittel, sondern in erster Linie ein Thema. Schon Mitte Februar halten es die Medien nicht mehr aus und er&#246;ffnen die &#8220;Spargelwochen&#8221;. In den unz&#228;hligen TV-Kochshows wird ab sofort nichts anderes mehr zubereitet und die Zeitschriften versprechen auf ihren Titelbl&#228;ttern &#8220;10 Dinge &#252;ber Spargel, die Sie noch nicht wissen.&#8221; Was nat&#252;rlich gelogen ist, weil man ja mittlerweile alles, wirklich alles &#252;ber Spargel wei&#223;.</p>
<p>Im Superm&#228;rkt setzt sich der Spargelwahn fort: Auf nahezu allen Artikeln, vom Harzer K&#228;se bis hin zum Putzschwamm, prangt ein deutlicher Hinweis, wie vorz&#252;glich dieses Produkt doch zu Spargel passe. Nur bei Wurst habe ich so eine Empfehlung noch nie gesehen. Was mit dem obigen Bild hiermit nachgeholt ist.<br />
Zum Abschluss vielleicht dann noch ein kleiner Vers, der mir beim Verfassen neuer <a href="http://twitter.com/Aufschnitt" target="_blank">Wurstsch&#252;ttelreime </a>eingefallen ist. Leider hat er nichts mit Wurst zu tun, aber hier passt er (vermeintlich) ganz gut:</p>
<p style="text-align: center;">Menschen, die an Haargel sparen<br />
erkennt man an der Spargel-Haaren.</p>
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		<title>Wurstblog in den Medien</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 08:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wurst ist in aller Munde. Mit dieser schaurig staubigen Formulierung aus der Klamottenkiste mittelst&#228;ndischer Sommerfest-Rethorik m&#246;chte ich diesen Text &#252;ber neue und alte Medien er&#246;ffnen. Warum auch immer. Neue Medien &#8211; dazu z&#228;hlt mancher noch heute das Internet, also das Tr&#228;germedium dieses Blogs. Und der hat in der letzten Zeit ein wenig Aufmerksamkeit durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wurst ist in aller Munde. Mit dieser schaurig staubigen Formulierung aus der Klamottenkiste mittelst&#228;ndischer Sommerfest-Rethorik m&#246;chte ich diesen Text &#252;ber neue und alte Medien er&#246;ffnen. Warum auch immer. Neue Medien &#8211; dazu z&#228;hlt mancher noch heute das Internet, also das Tr&#228;germedium dieses Blogs. Und der hat in der letzten Zeit ein wenig Aufmerksamkeit durch die klassischen Medien erfahren. Anlass genug f&#252;r einen kleinen Vergleich. Gez&#228;hlt werden die mutma&#223;lich aus der Nennung resultierenden Besucherzahlen.</p>
<p>Die (zugegeben beil&#228;ufige) Erw&#228;hnung in einem (zugegeben marginalen) Artikel in der <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/498286" target="_blank">S&#252;ddeutschen Zeitung</a> brachte zumindest &#252;berhaupt keinen erkennbaren Anstieg der Nutzerzahlen. Print verliert. War klar. Erfolgreicher war da schon das Radio. Die Nennung in diesem h&#252;bschen Wurst-Beitrag im Deutschlandradio brachte am Tag der Ausstrahlung immerhin gesch&#228;tze 200 Zugriffe:</p>
<p><a class="wpaudio" href="http://www.wurstblog.de/data/WurstblogImRadio.mp3">Wurst im Radio &#8211; Deutschlandradio Neonlicht</a></p>
<p>Klarer Sieger im gro&#223;en Vergleichstest der Medien ist jedoch das Feature beim Internet-TV <a href="http://www.ehrensenf.com/shows/ehrensenf/schlaglochkunst-luftschirm-digitalwurst" target="_blank">Ehrensenf</a>, das dem Wurstblog in den ersten Tagen ca. 1500 zus&#228;tzliche Besucher bescherte. Fazit also: Epic win for teh interwebz!!!1 Ja, nat&#252;rlich ist die Erhebungsmethode unwissenschaftlich, ungenau und unfair, und man k&#246;nnte jetzt wieder mit den &#196;pfeln und Birnen anfangen, aber &#8211; come on &#8211;  dies hier ist ein Blog &#252;ber Wurst. Und zumindest interessant ist es doch, oder? Na ja, stimmt: Geht so. OK, dann mal zur&#252;ck zum Kernthema.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jetzt gibt&#8217;s Beef!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 19:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Da liegt es, an der Tankstellenkasse: Ein Heft, auf dessen Titelseite riesenhaft rohes Fleisch prangt. Der Titel des Magazins lautet Beef!. &#8220;Ach, und das hier noch&#8221;, h&#246;re ich mein R&#252;ckenmark sagen. Gekauft. Zuhause sehe ich genauer hin und gelange zu verschiedenen Erkenntnissen. Die erste: Ich habe gerade 10 Euro f&#252;r eine Zeitschrift ausgegeben. Ziemlich schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-946" title="Beef" src="http://www.wurstblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Beefy.jpg" alt="Beef" width="450" height="284" /></p>
<p>Da liegt es, an der Tankstellenkasse: Ein Heft, auf dessen Titelseite riesenhaft rohes Fleisch prangt. Der Titel des Magazins lautet <em>Beef!</em>. &#8220;Ach, und das hier noch&#8221;, h&#246;re ich mein R&#252;ckenmark sagen. Gekauft.</p>
<p>Zuhause sehe ich genauer hin und gelange zu verschiedenen Erkenntnissen. Die erste: Ich habe gerade 10 Euro f&#252;r eine Zeitschrift ausgegeben. Ziemlich schnell geht mir auch das Heftkonzept auf. <a href="http://www.beef.de/" target="_blank"><em>Beef!</em></a> hat erkannt, dass M&#228;nner heute nicht mehr nur mit technischen Ger&#228;tschaften oder edlen Eisenwaren protzen, sondern auch mit einer hochwertigen K&#252;chenausstattung und fundierten Kenntnissen vom Umgang damit. Kurz: <em>Beef!</em> richtet sich an M&#228;nner, die gerne kochen. Wobei gerne nicht unbedingt gut hei&#223;en muss, solange die Zutaten erlesen, die Werkzeuge teuer und die Gerichte irgendwie m&#228;nnlich anmuten.<br />
<span id="more-878"></span></p>
<p>Gleich auf den vorderen Seiten sto&#223;e ich dann auch auf das geradezu groteske Rezept f&#252;r eine K&#228;se-Wurst-Torte (Aus Schimmelk&#228;se, Bratwurst und Eiern!) Dazu empfiehlt <em>Beef!</em> ein Bier. Ach was. Im Folgenden werden dann so ziemlich genau die Themen abgehandelt, die man erwarten darf: Die Suche nach dem besten Steak der Welt, eine Fotostrecke &#252;ber ebenso scharfe wie teure Messer, ein Wein-Einmaleins und schlie&#223;lich die Antwort auf die Frage, ob man Frauen &#8220;ins Bett kochen&#8221; kann. Aber ist damit nicht schon das Pulver verschossen? Was wollen die denn dann noch in der 2. Ausgabe bringen? OK, vielleicht den besten Fisch der Welt, eine Fotostrecke &#252;ber ebenso hei&#223;e wie teure Pfannen, ein Whiskey-Einmaleins und die Antwort auf die Frage, ob Austern wirklich potent machen. Und dann?</p>
<p>Fazit: <em>Beef!</em> liest sich wie eine Mischung aus den Food-Seiten von Men&#8217;s Health und &#8220;Ein Mann ein Buch&#8221;. Zugegeben, es ist voll von sch&#246;nen Bildern und guten Ideen, aber von diesem allzu bierernsten Emulgat aus Testosteron und tierischem Eiwei&#223; habe ich irgendwie schon nach dem ersten Heft genug. Ich bleibe weiterhin beim <a href="http://www.meatpaper.com/" target="_blank">meatpaper</a>, das ich seit einiger Weile abonniert habe. Dort kommen sogar auch Frauen zu Wort, ohne dass sie zun&#228;chst ins Bett gekocht worden w&#228;ren. Aber dazu vielleicht sp&#228;ter mehr.</p>
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		<title>Kau TV</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 01:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dieser Seite von Kabel 1 kann man derzeit live und rund um die Uhr das Treiben an der Magdeburger Wurstbude Curry 54 beobachten. Da dr&#228;ngt nat&#252;rlich eine Frage auf: Warum? Ehrlich gesagt: keine Ahnung, aber ich hab es heute mal getan. Und es ist irgendwie &#8230; entspannend. Dank zahlreicher Kameras und fl&#228;chendecked installierter Mikrofone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wurstblog.de/wp-content/uploads/2008/10/kautv.jpg" alt="Curry 54" /></p>
<p>Auf <a href="http://www.kabeleins.de/doku_reportage/abenteuer_alltag/videos/artikel/16848/" target="_blank">dieser Seite</a> von Kabel 1 kann man derzeit live und rund um die Uhr das Treiben an der Magdeburger Wurstbude <a href="http://www.curry54.net/" target="_blank">Curry 54</a> beobachten. Da dr&#228;ngt nat&#252;rlich eine Frage auf: Warum? Ehrlich gesagt: keine Ahnung, aber ich hab es heute mal getan. Und es ist irgendwie &#8230; entspannend. Dank zahlreicher Kameras und fl&#228;chendecked installierter Mikrofone bekommt man alles mit: Dass Mandy ab morgen Di&#228;t macht, dass nebenan dieser eine Jeansladen ist, dass die Oma in Kassel wohnt und dass die Haus-So&#223;e die beste ist.</p>
<p>Ganz normale Gespr&#228;che eben, w&#228;re da nicht die Sache mit der Unsch&#228;rferelation: Weil die Leutchen ja wissen, dass Kameras laufen, ist die Nat&#252;rlichkeit oft verzerrt. Und so bev&#246;lkern den Imbiss neben hungrigen Normalmagdeburgern zunehmend auch aufgebrezelte junge Dinger, die sich als Investition in ihre Medienkarriere die wahrscheinlich erste Currywurst ihre Lebens teilen. So weit sind wir also schon: Wenn es mit den Castingshows nicht klappt, l&#228;sst man sich halt in der Frittenranch entdecken.</p>
<p>Sch&#246;n, wenn die Kameras dann irgendwann wieder vergessen werden. Und das werden sie. „Hey, lass uns mal abhauen gleich.“ „Ja. Der will uns irgendwie flachlegen, glaub ich.“ „Boh, da kommt der wieder.“ Herrlich.</p>
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