Wurst des Monats April

Tim am Dienstag, den 5. Mai 2009

wdm0904

Die Wurst des Monats April 09, Dieter Bohlen, wird präsentiert von Bruzzzler der Firma Wiesenhof. Zur Begründung:

Man stelle sich eine übrig gebliebene, kalte Bratwurst vom Vorabend vor: Krustig-braun, fettig-schmierig, schrumpelig und tief zerfurcht. So, wie komme ich jetzt auf Dieter Bohlen? Na ja, egal. Jedenfalls hält der selbsternannte Pop-Titan neuerdings sein sonnebankgegerbtes Gesicht für Bruzzzler Bratwürste hin. „Obersuperlecker“ schmeckten die, behauptet Bohlen, und strahlt derart verbruzzelt in die Kamera, dass sich spontan jeglicher Appettit verabschiedet. Fazit: Die Wahl von Bohlen als Werbeträger machen für mich die Wiesenhofer Bratwürste ungefähr so attraktiv wie einen Penisbruch.

Übrigens: Die Wurst des Monats kommt verspätet, weil ich auch 3 Wochen nach meinem Umzug zuhause noch immer keine Internet habe. Eine besondere Ehrenwurst geht daher an die Telekom.

Die besten Spiele, die es nicht gibt.

Tim am Donnerstag, den 23. April 2009

mettigel metal gear solid

Wie ich bereits erwähnte, sind Videospiele besonders gut, wenn sie Wurst enthalten. Leider hat meine Recherche keine weiteren wurstreichen Spieletitel ergeben. Als Ode an ein vernachlässigtes Genre hier also meine Top 10 der leider nicht existierenden Games mit Wurstgehalt:

  1. Zak McKrakauer
  2. Thürican
  3. Fleischwolfenstein 3D
  4. Brät of Fire
  5. Golddarm Axe Warrior
  6. Tony Hack Pro Skater 2
  7. Cervelazation
  8. Need for Meat Underground
  9. Legend Of Zelda: Mortadella Of Time
  10. Pökelmon

Die Wurstblog Frühlingsdiät

Tim am Donnerstag, den 2. April 2009

wurstwaage

Was soll denn das? Gestern gab’s noch zwei Meter Neuschnee und heute – Zack! – Frühling. Die Grillsaison hat quasi über Nacht begonnen und ließ dem Beauty- und Lifestyle-orientierten Wurstfreund keine Zeit, rechtzeitig seine Bikini-Figur in Form zu bringen. Aber kein Problem! Mit der patentierten Wurstblog-Frühlingsdiät™ passt man bald wieder in die engste Pelle.

Morgens: Wurstbrot.
Der Trick: Lassen Sie einfach mal die Butter weg! Auch Streichwürste wie Tee- oder Leberwurst eignen sich hervorragend als gesunder und ebenso nahrhafter Brotaufstrich.

Mittags: Wurstsalat.
Das ist kein Geheimnis: Mittags ist ein knackiger Salat genau das Richtige! Achten Sie aber unbedingt auf eine ausgewogene Zusammenstellung aus Koch-, Roh- und Brühwurst.

Abends: Mettbrötchen.
Seit Atkins wissen wir: Nicht das Eiweiß, sondern die Kohlenhydrate sind der Feind. Also verzichten Sie doch einfach auf das Brötchen! Dann darf’s auch mal ein Löffel mehr sein.

Wurst des Monats März

Tim am Dienstag, den 31. März 2009

Wurst des Monats März

Die Wurst des Monats März 09 ist erstmalig eine Gruppe, nämlich der FC Schalke 04, freundlich präsentiert von der Meister-Bockwurst des Schalke-Sponsors Böklunder. Ob diese Wurst allerdings noch lange so heißen darf, ist unklar, denn die Meisterschaft ist ja offiziell für die nächsten 4 Jahre abgeschrieben.

Ja, es tut derzeit weh, ein Schalker zu sein, und dazu zähle ich mich ja leider auch. Alle sind sie weg: Wichtige Spieler weg, Manager weg, Trainer weg, Kapitän weg, Thon will auch weg und sogar die Alte vom Assauer ist abgehauen.

Auflösungserscheinungen nennt man das wohl. Bleibt also fast nur noch: Verein auflösen und neu gründen. Schalke 09. Wenn überhaupt noch jemand da ist, der das beschließen kann. Ach ja, einer ist da ja noch: Tönnies, der Kotelettkaiser. Na ja, immerhin nicht der Bananentitan.

Postwurstsendung

Tim am Dienstag, den 17. März 2009

Wurstbriefmarken

Wieder einmal ist der Wurstblog einem ausgewachsenen Skandal auf der Spur: In Deutschland, von Vielen nicht ganz zu Unrecht als Heimat der Wurst bezeichnet und nachweislich das Mutterland des neuzeitlichen Postwesens, gibt und gab es nach meinen Recherchen nicht eine einzige Briefmarke mit Wurstmotiv. Da soll sich noch einer wundern, dass die Jugend keine Briefe mehr schreibt!

Das Ausland macht es uns wieder einmal vor:  Da findet man lustige Wappenvögel mit Wurst am Stiel, geschmackvolle Brotzeitmarken, poppige Hot Dog-Postwertzeichen und selbst in einem Wurst-Schwellenland wie den Niederlanden gibt es dank privatisierter Briefzustellung selbstklebende Marken mit Wurstwerbung. In Deutschland muss man dagegen auf die zugebenermaßen sehr schönen Wurstmarken (siehe unten rechts) von Martin Graf zurückgreifen. Die gelten zwar nicht offiziell als Entgelt für die postalische Beförderungsleistung, dürften sich aber trotzdem dazu eignen, junge Damen zwecks Besichtigung der Sammlung nach 22.00 Uhr in die eigenen vier Wände zu komplimentieren.

Kalorisch inkorrekt

Tim am Mittwoch, den 4. März 2009

bacon explosion

Jeder Trend hat seine Gegenbewegung. Und auch die schon länger andauernde Tendenz zu „Bio“ und bewusster Ernährung lädt so Manchen zur demonstrativen Verweigerung ein. Im TV sind die Bouleverdmagazine voll von Rekordschnitzeln und XXL-Portionen und im Internet hat sich geradezu eine Szene formiert. Auf Seiten wie Super Size Meals oder This Is Why You’re Fat werden Rezepte und Fotos von wahrhaft monströsen Gerichten zusammengetragen. Da wird mit Kalorien, Cholesterin und Acrylamid geprotzt, als wären es die Pferdestärken eines Supersportwagens.

Die oben gezeigte Bacon Explosion (Ein Speck-Geflecht, gefüllt mit Hackfleisch und Geschnetzeltem)  ist besonders populär, jedoch auch eher ein vergleichsweise harmloses Einsteiger-Rezept. Die wirklichen harten Fälle dürften bei vollständigem Verzehr schlichtweg tödlich sein, aber eben auf eine irgendwie spaßige Art. Diese Kalorien-Atombomben sind geradezu pornografisch inkorrekt und die Kreativität, mit der versucht wird, möglichst viele ungesunde Zutaten auf einen Teller zu bekommen, ist oftmals bewundernswert. Hier ein paar Appetitmacher:

Wurst des Monats Februar

Tim am Samstag, den 28. Februar 2009

Wurst des Monats Februar: Michael Phelps

Die Wurst des Monats Februar 09, Michael Phelps, wird präsentiert von geräucherter Entenbrust aus dem Hause Edouard Artzner. Der Schwimmstar machte sich Anfang Februar für jedermann zur Wasser-Pfeife, als Fotos auftauchten, die ihn dabei zeigen, wie er eine solche raucht. Zwar habe er natürlich keine Drogen in seine Schwimmerbrust inhaliert, so Phelps, doch das kann freilich nicht stimmen. Denn wer sich bei sowas fotografieren lässt, der muss wohl ganz dicht sein.

Romantik SB

Tim am Samstag, den 14. Februar 2009

wurststrauss1

Mit dem heutigen Valentinstag mag man es halten, wie man will. Ich jedenfalls halte mich da seit jeher lieber raus. Angeblich haben wir diesen Tag mehr oder weniger der Blumen- und Grußkarten-Industrie zu verdanken — zwei Wirtschaftszweige, die an jemandem wie mir nicht gerade reich werden. Bis also die Fleischerinnung sich endlich einen eigenen Gedenktag ausdenkt (Sankt Salamitas?), sollte der Fleisch-affine Romantiker zum Valentinstag zumindest auf einen Wurststrauß zurückgreifen. (Vorsicht: Nicht zu verwechseln mit Straußenwurst!)

Wurst des Monats Januar

Tim am Freitag, den 13. Februar 2009

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Jaja, ich weiß. Die Wurst des Monats im Januar bin ich selbst. Ich werde präsentiert von einer Bockwurst mit abgelaufenem Verfallsdatum, denn es war so: Ich hatte zwar Bock, aber ich Wurst hab es solange herausgezögert, bis der Januar abgelaufen war. Also nominiere ich mich nachträglich selbst und gelobe Besserung, indem ich jetzt schon mal die Februar-Wurst vorbereite.

Fischwurst gegen Kuhpups

Tim am Dienstag, den 10. Februar 2009

salamifisch

Oh dear! Selbst den Briten ist unser Schnitzel- und Bratwurst-Verzehr nun schon eine hämische Meldung wert. Die Sache losgetreten hat Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, in einem Appell anlässlich der Grünen Woche. Wir Deutschen würden viel zu viel Fleisch essen. „Ich empfehle eine Rückkehr zum Sonntagsbraten und eine Orientierung an mediterranen Ernährungsgewohnheiten.“ Gut, da ist sicherlich was dran und solche Gedanken sind auch durchaus nicht neu. Nur geht es diesmal nicht etwa um unsere Volksgesundheit, sondern vielmehr um das Klima. Vor allem Rinder produzieren nämlich bei der Verdauung massenhaft klimaschädliche Abgase. Oder einfacher: Der gemeine Kuhpups bedroht die Zukunft unserer Erde.

Nun wären wir aber nicht das Land der Wurst und das der Dichter und Denker in Nationalunion, wenn nicht ein findiger Deutscher schon eine Lösung parat hätte: Fleischermeister Bolduan aus Aurich erfand nämlich jüngst die erste Fischsalami der Welt. Naa, Herr Troge? Schon mal einen furzenden Fisch gesehen? (Außer vielleicht im Jamba-Monatspaket?) Eben. Da haben wir’s doch. Sonntags Braten, montags Fischwurst. Und für den Rest der Woche finden wir auch noch was.

Nachtrag: Offenbar ist Herr Bolduan nicht der Einzige, der den Titel des Fischwursterfinders für sich beansprucht. Herr Klaus Schleich aus Idar-Oberstein hat seine FiWu angeblich schon 2004 zum Patent angemeldet (siehe Kommentare). Nichts für ungut, ich hab ich nur auf die Welt verlassen. Genaueres müssen dann wohl die Fischgerichte klären.

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