Tim am Dienstag, den
26. Mai 2009

Wenn man eine wichtige Textstelle besonders betonen will, macht man die Schrift fett. Was aber, wenn man etwas wirklich, wirklich verdammt nochmal extrem Wichtiges sagen will? (Heute frischer Pansen. / Ich interessiere mich für Ihr Fahrzeug. / Gesine, es ist aus! / Liebe Nachbarn: Sorry wegen der Sache mit dem Feuer und so. ) Dann benutzt man besser gleich eine Schrift mit natürlichem Fettgehalt, nämlich einen Wurstfont. Zum Beispiel einen von diesen:

Sausage Font von Just Type Me.

Salamifont aus Spanien (kostenlos).

KF Fleischwurst Fett von Kiosk Fonts.

BD Extrawurst von Büro Destruct.

Alpha Sausage (kostenlos).

Cherkizovo Schriftfamilie.

Savage Sausage (kostenlos).

Valuepack, die Hackschrift.
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Tim am Freitag, den
22. Mai 2009

Gar fein ist es, Wurstblogger zu sein. Denn immer wieder schreiben mir bis dato wildfremde Menschen und lassen mich an den wurstoiden Aspekten ihrer Leben teilhaben. Danke, danke, danke euch allen! Jetzt ist es aber allerhöchste Eisenbahn, mal einige dieser Zuschriften zu veröffentlichen. Und dies ist nur der Anfang:
Kreationismus.
Der Wurstblog-Leser mit dem ver***en Namem „Cpt.Clit“ hat die großartigen Wurstillustrationen geschaffen, die man hier oben sieht. Große Metzgerskunst. Danke! Was er sonst so macht sieht man unter www.clitorious.de
Kulturneid.
Matthias kam bei seinem Besuch eines amerikanischen Supermarktes nicht an diesem Prachtstück vorbei. Die 0,8kg-Wurst-Festplatte zeigt mal wieder: USA knows how to party. Als Beweis Matthias’ beneidenswertes Foto: Hier.
Vorbildlich.
Katharina engagiert sich. Im Rahmen ihres Studiums hielt sie mit einer Freundin einen Workshop zum Thema „mett.design – Kreatives Gestalten mit Hackepeter“ ab. Dabei entstanden solch großartige Werke wie dieses.
Kulturneid II.
Beim IKEA-Besuch hat Florian etwas über Schwedische Weihnachten gelernt: Offenbar betüddelt sich die Familie schon mittags mit reichlich Glögg, so dass an Kochen nicht mehr zu denken ist. Das Abendmahl sieht dann so aus.
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Tim am Freitag, den
15. Mai 2009

So, jetzt ist ja auch mal wieder gut. Die so genannte Schweinegrippe scheint sich allmählich zu verabschieden. Endlich können die Schweine also aufatmen – sie werden wieder gegessen. Der Verzehr von Schweinefleisch war nämlich zwischenzeitlich so weit zurückgegangen, dass u.a. die WHO und das Bundesagrarministerium gefordert hatten, die Schweinegrippe einfach umzubenennen, zum Beispiel in “Nordamerika-Grippe”.
Aber aber – erst die armen Schweine und jetzt geht’s gegen wehrlose Nordamerikaner? Haben wir denn sonst niemanden, der es verdient, dass man mal eine fiese Krankheit nach ihm benennt? Wie wär’s mit Börsenmaklergrippe? Oder Nazi-Influenza, Besserwisserseuche, Morbus Telekom, Schäuble-Schnupfen.
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Tim am Donnerstag, den
14. Mai 2009

Hurra, Hurra, unsere Bundesrepublik wird 60 Jahr! Und überall wird zurückgeschaut, erinnert und gemahnt, dass es nur so eine Art hat. Deshalb halte ich mich hier mal schön damit zurück. Nur ein kleiner Tipp: Wer die letzten 60 Jahre irgendwie verpennt hat, dem sei der Animations-Kurzfilm “Germania Wurst” von Volker Schlecht ans Herz gelegt. Er erzählt die gesamte Geschichte Deutschlands anhand von – na was wohl? – Wurst. Kurze Ausschnitte und ein Interview mit dem Macher findet man in diesem Beitrag.
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Tim am Dienstag, den
5. Mai 2009

Die Wurst des Monats April 09, Dieter Bohlen, wird präsentiert von Bruzzzler der Firma Wiesenhof. Zur Begründung:
Man stelle sich eine übrig gebliebene, kalte Bratwurst vom Vorabend vor: Krustig-braun, fettig-schmierig, schrumpelig und tief zerfurcht. So, wie komme ich jetzt auf Dieter Bohlen? Na ja, egal. Jedenfalls hält der selbsternannte Pop-Titan neuerdings sein sonnebankgegerbtes Gesicht für Bruzzzler Bratwürste hin. „Obersuperlecker“ schmeckten die, behauptet Bohlen, und strahlt derart verbruzzelt in die Kamera, dass sich spontan jeglicher Appettit verabschiedet. Fazit: Die Wahl von Bohlen als Werbeträger machen für mich die Wiesenhofer Bratwürste ungefähr so attraktiv wie einen Penisbruch.
Übrigens: Die Wurst des Monats kommt verspätet, weil ich auch 3 Wochen nach meinem Umzug zuhause noch immer keine Internet habe. Eine besondere Ehrenwurst geht daher an die Telekom.
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Tim am Donnerstag, den
23. April 2009

Wie ich bereits erwähnte, sind Videospiele besonders gut, wenn sie Wurst enthalten. Leider hat meine Recherche keine weiteren wurstreichen Spieletitel ergeben. Als Ode an ein vernachlässigtes Genre hier also meine Top 10 der leider nicht existierenden Games mit Wurstgehalt:
- Zak McKrakauer
- Thürican
- Fleischwolfenstein 3D
- Brät of Fire
- Golddarm Axe Warrior
- Tony Hack Pro Skater 2
- Cervelazation
- Need for Meat Underground
- Legend Of Zelda: Mortadella Of Time
- Pökelmon
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Tim am Mittwoch, den
8. April 2009

Durch einen Zufall stieß ich kürzlich auf dieses Bild der hübschen Nadine Rüweling mit Schinken und Mettwurst. Normalerweise stellt man sich so eine Fleischer-Filia ja doch eher anders vor. Und so bin ich immer noch ganz entzückt von Nadine Rüweling mit Schinken und Mettwurst. Ganz ehrlich: Wäre ich nicht schon vergeben, ich würde Nadine Rüweling mit Schinken und Mettwurst einen faustdicken Heiratsantrag unterbreiten. Und ich würde sogar ihren Namen annehmen wollen. Tim Rüweling mit Schinken und Mettwurst. Ja, das würde mir gefallen.
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Tim am Donnerstag, den
2. April 2009

Was soll denn das? Gestern gab’s noch zwei Meter Neuschnee und heute – Zack! – Frühling. Die Grillsaison hat quasi über Nacht begonnen und ließ dem Beauty- und Lifestyle-orientierten Wurstfreund keine Zeit, rechtzeitig seine Bikini-Figur in Form zu bringen. Aber kein Problem! Mit der patentierten Wurstblog-Frühlingsdiätâ„¢ passt man bald wieder in die engste Pelle.
Morgens: Wurstbrot.
Der Trick: Lassen Sie einfach mal die Butter weg! Auch Streichwürste wie Tee- oder Leberwurst eignen sich hervorragend als gesunder und ebenso nahrhafter Brotaufstrich.
Mittags: Wurstsalat.
Das ist kein Geheimnis: Mittags ist ein knackiger Salat genau das Richtige! Achten Sie aber unbedingt auf eine ausgewogene Zusammenstellung aus Koch-, Roh- und Brühwurst.
Abends: Mettbrötchen.
Seit Atkins wissen wir: Nicht das Eiweiß, sondern die Kohlenhydrate sind der Feind. Also verzichten Sie doch einfach auf das Brötchen! Dann darf’s auch mal ein Löffel mehr sein.
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Tim am Dienstag, den
31. März 2009

Die Wurst des Monats März 09 ist erstmalig eine Gruppe, nämlich der FC Schalke 04, freundlich präsentiert von der Meister-Bockwurst des Schalke-Sponsors Böklunder. Ob diese Wurst allerdings noch lange so heißen darf, ist unklar, denn die Meisterschaft ist ja offiziell für die nächsten 4 Jahre abgeschrieben.
Ja, es tut derzeit weh, ein Schalker zu sein, und dazu zähle ich mich ja leider auch. Alle sind sie weg: Wichtige Spieler weg, Manager weg, Trainer weg, Kapitän weg, Thon will auch weg und sogar die Alte vom Assauer ist abgehauen.
Auflösungserscheinungen nennt man das wohl. Bleibt also fast nur noch: Verein auflösen und neu gründen. Schalke 09. Wenn überhaupt noch jemand da ist, der das beschließen kann. Ach ja, einer ist da ja noch: Tönnies, der Kotelettkaiser. Na ja, immerhin nicht der Bananentitan.
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Tim am Dienstag, den
17. März 2009

Wieder einmal ist der Wurstblog einem ausgewachsenen Skandal auf der Spur: In Deutschland, von Vielen nicht ganz zu Unrecht als Heimat der Wurst bezeichnet und nachweislich das Mutterland des neuzeitlichen Postwesens, gibt und gab es nach meinen Recherchen nicht eine einzige Briefmarke mit Wurstmotiv. Da soll sich noch einer wundern, dass die Jugend keine Briefe mehr schreibt!
Das Ausland macht es uns wieder einmal vor:Â Da findet man lustige Wappenvögel mit Wurst am Stiel, geschmackvolle Brotzeitmarken, poppige Hot Dog-Postwertzeichen und selbst in einem Wurst-Schwellenland wie den Niederlanden gibt es dank privatisierter Briefzustellung selbstklebende Marken mit Wurstwerbung. In Deutschland muss man dagegen auf die zugebenermaßen sehr schönen Wurstmarken (siehe unten rechts) von Martin Graf zurückgreifen. Die gelten zwar nicht offiziell als Entgelt für die postalische Beförderungsleistung, dürften sich aber trotzdem dazu eignen, junge Damen zwecks Besichtigung der Sammlung nach 22.00 Uhr in die eigenen vier Wände zu komplimentieren.
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