Wurst des Monats Oktober

Tim am Dienstag, den 10. November 2009

Wurst des Monats Oktober

Die Wurst des Monats Oktober, Ottfried Fischer, wird präsentiert durch Aufschnitt vom Ferkel aus dem Hause Wolf.  Zur Begründung: Herr Fischers mediale Beichte seiner Ferkeleien mit diversen Prostituierten geriet zur Aufschneiderei. Thema: „Die Huren haben meine Krankheit ausgenutzt.“ Welche Krankheit das genau ist, erläutert er nicht näher, ich vermute aber: Roter Stuhl. Doch bei aller Reue und Wehmut konnte er einen gewissen Stolz auf seine sexuelle Leitsungsfähigkeit nie verbergen. Zitat: „Der Mann neigt zum Trieb und leistet damit seinen Teil zum Erhalt der Menschheit. Es mit Frauen zu treiben ist also grundsätzlich nicht verwerflich.“ Inwiefern der Menschheit aber damit gedient ist, wenn der Mann zu Kerner geht, verrät der Aufklärer Fischer nicht. An dieser Stelle bitte Musik vorstellen. Und zwar Die Sterne mit: „Warst du nicht fett und rosig, warst du nicht glücklich? Was hat dich bloß so ruiniert?“

Neues aus Hollywurst

Tim am Samstag, den 31. Oktober 2009

Pellboy

Sensationell: Hier exklusiv das erste Bild aus „Pellboy III – We meat in Hell“, erstmalig übrigens mit Brät Pit in einer Hauptrolle. Der Plockbuster über eine dämonische Blutwurst reiht sich ein in eine lange Tradition bedeutender Fleischfilme aus der Traumfabrik der US-Filmindustrie. Hier meine ganz persönliche Top Ten:

  1. Mett Max III
  2. Jagdwurst auf Roter Oktober
  3. Reservoir Hot Dogs
  4. Die glohreichen Grieben
  5. Natural Born Grillers
  6. Darmlos in Seattle
  7. Beverly Hills Klops
  8. Der Pâté
  9. Flönz n the hood
  10. Die Haxen von Eastwick

Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht auch aus Deutschland gute Filme stammen. Einer meiner Favoriten ist noch immer „Keine Lieder über Leber“, ein Road Movie über die „Pansen Band“.

Blutwurstbrot und Peitsche

Tim am Mittwoch, den 28. Oktober 2009

Lockwurst

Wenn man in Deutschland schlecht Auto fährt, bekommt man ein Knöllchen.
Wenn man in Bulgarien gut Auto fährt, bekommt man ein Würstchen.

Wirklich wahr: In Sofia werden besonders besonnene Pkw-Halter von den Aufsichtsbehörden mit Wurstwaren belohnt. Offenbar habe ich Bulgarien bisher immer unterschätzt, denn der Gedanke „Belohnung statt Strafe“ trifft mein Demokratieverständnis im Kern! Und ich befürworte es aber mal sowas von uneingeschränkt, dass dieses Prinzip auch hierzulande zur Wahrung der öffentlichung Ordnung eingesetzt wird.

Würde mir beispielsweise eine Politesse morgens einen würzigen Mettknacker hinter den Wischer klemmen, ich würde mit Freuden nur noch mustergültig parken. Würde der jährliche Etat für Radarfallen stattdessen in automatische Kleingrillanlagen investiert, ich schwöre: Ich würde nie wieder zu schnell fahren. Und würde mir von staatlicher Seite etwa eine schmackhafte Leberpastete in Aussicht gestellt, ich säße jetzt wohl nicht an diesem Text sondern an meiner Steuererklärung.

Jetzt gibt’s Beef!

Tim am Mittwoch, den 21. Oktober 2009

Beef

Da liegt es, an der Tankstellenkasse: Ein Heft, auf dessen Titelseite riesenhaft rohes Fleisch prangt. Der Titel des Magazins lautet Beef!. „Ach, und das hier noch“, höre ich mein Rückenmark sagen. Gekauft.

Zuhause sehe ich genauer hin und gelange zu verschiedenen Erkenntnissen. Die erste: Ich habe gerade 10 Euro für eine Zeitschrift ausgegeben. Ziemlich schnell geht mir auch das Heftkonzept auf. Beef! hat erkannt, dass Männer heute nicht mehr nur mit technischen Gerätschaften oder edlen Eisenwaren protzen, sondern auch mit einer hochwertigen Küchenausstattung und fundierten Kenntnissen vom Umgang damit. Kurz: Beef! richtet sich an Männer, die gerne kochen. Wobei gerne nicht unbedingt gut heißen muss, solange die Zutaten erlesen, die Werkzeuge teuer und die Gerichte irgendwie männlich anmuten.
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Wurst des Monats September

Tim am Sonntag, den 4. Oktober 2009

Wurst des Monats 0909

Die Wurst des Monats ist – nein, nicht Guido. Den spare ich mir auf. Es ist Flavio Briatore. Er wird präsentiert von feiner Schmierurst aus dem Hause WB*. Schmierig, das ist ein Begriff, der mir durchaus auf der Zunge liegt, wenn ich an Briatore denke. Das ist nicht nett. Aber dass er sich nun wegen einer Schmier-Affäre, genauer einem fingierten Unfall, von der Formel 1 verabschieden musste, will mir nicht so recht leid tun.
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Dear international sausage friends

Tim am Mittwoch, den 30. September 2009

Pork Europe
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I just noticed that this blog is recently referred to by serveral european sites, such as blogs from Italy, Spain or France. I appreciate this very much, as it points out that sausage is a topic of international relevance. So welcome to the Wurstblog everybody!

Yes, this is a blog about sausage and nothing but sausage. And unfortunately it is (up to date) only available in German. But you can still take a look at all the delicous pictures and please feel free to comment in English or write me an e-mail, if you have any questions. Also, as I can tell from my referrers, some foreign visitors use the google translation service. I tried it myself and I must say that it works much better than I thought. Many of the sentences even make sense! So maybe you want to give it a try. Guten Appetit.

Deutschland hat gewählt

Tim am Montag, den 28. September 2009

Wahl in Wurst

Überdurchschnittchen

Tim am Freitag, den 25. September 2009

Insanewich

Stulle, Bemme, Knifte oder Schnitte – das Butterbrot hat viele Namen. Das Konzept ist jedoch immer dasselbe: Brot, Belag, Brot. In der Reihenfolge. Der Gipfel der Kreativität war es lange Zeit, ein paar Gurkenscheiben oder gar Petersilie beizugeben. Das hat sich aber gebessert. Es gibt ja jetzt Internet.

Auf www.insanewiches.com zum Beispiel findet der geneigte Besucher gar monströse Pausenbrote wie das oben gezeigte Giftwich, das Rubic’s Cube Sandwich oder das Igittschnittchen, das einem die lieben Kleinen garantiert nicht wegessen werden. Die werden wahrscheinlich eher an diesen niedlichen Kreationen Gefallen finden, die offenbar ihren Weg aus irgendeinem US-Brotbuch für Kinder ihren Weg ins Netz gefunden haben. Geradezu asiatisch aufgeräumt wirken dagegen die Schnittchenschöpfungen von Funkylunch, die jedoch größtenteils vegetarisch gehalten sind (Buuuhhh!).

Ein schönes schnörkelloses Leberwurstbrot hat übgrigens keiner der neumodischen Sandwich-Künstler im Programm. Was mal wieder beweist: Realität und Internet verhalten sich zueinander wie Wurst und Käse. Bitte denken Sie da mal drüber nach, bevor Sie am Sonntag die Piraten wählen.

Wurst des Monats August

Tim am Mittwoch, den 9. September 2009

Wurst des Monats

Die Wurst des Monats im Juli 2009, präsentiert von Heinz „Big Saucy Bangers“, ist Noel Gallagher. Ob es nun der überraschende Big Bang war oder nicht – Herr Gallagher hat sein Lebenswerk vollendet und das letzte große Rock-Klischee erfüllt. Nach Drogen nehmen, schlechte Platten machen, Geld verschwenden, Auszeit nehmen oder Bandkriege anzetteln brachte er nun auch die Königsdiziplin hinter sich: Das „Endgültig alles hinschmeißen kurz vor einem großen Auftritt“. Damit ist dann auch der nächste Karriereschritt klar: Entweder „Verkorkstes Solo-Comeback“ oder „Mysteriöser Tod“. Viel Erfolg.

Nackt im Museum

Tim am Mittwoch, den 19. August 2009

Berliner Currywurst

In Berlin, wo man nach wie vor steif und fest behauptet, man habe die Currywurst erfunden, wurde am Wochenende das erste Currywurstmuseum eröffnet. Dort kann man sie nun also bewundern und interaktiv erkunden, die nackte Berliner, jene darmlose Wurst, die in der Hauptstadt gern auch mal mit Goldstaub und Schampus serviert wird.  Na, jeder wie er mag. Im Ruhrgebiet, aus dem die Currywurst bekanntermaßen wirklich stammt, spart man sich lieber die 11 Euro Eintritt und lädt dafür einen Freund zur gepflegten CPM mit großem Kaltgetränk ein.  Kultur ist, was man daraus macht.

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