Veranstaltungstipps zum Wochenende

Tim am Donnerstag, den 4. März 2010

Kalender als Butterbrot mit Wurst und Butter

Samstag und Sonntag – das sind unbestritten die Wurst-und-Butter-Tage der Woche. An diesem Wochenende gilt das ganz besonders für Hessen, denn es laden gleich zwei Veranstaltungen zur wurstigen Freizeitgestaltung ein.

In Frankfurt wird am Samstag ein Student als Schwein verkleidet 200 Würste in einen Baum hängen. Ich wiederhole: Ein Student wird als Schwein verkleidet 200 Würste in einen Baum hängen.

Am Sonntag sollte man dann nach Kassel fahren. Dort findet noch bis zum 10. April im Rahmen der Titanic-Ausstellung  die Sonderschau „Deutsche Wurst. Alles andere ist Käse“ in der Markthalle statt.

Sitzfleisch

Tim am Dienstag, den 23. Februar 2010

Sitzmöbel in Wurst Form

Sattelt die Wiener! Was auf den ersten Blick aussieht wie ein autoerotisches Belustigungsinstrument, ist jedoch bei genauerer Betrachtung etwas noch viel beglückenderes: Das vielleicht geschmackvollste Sitzmöbel der jüngeren Designgeschichte. Noch existiert das gute Stück nur als Kunstobjekt in einer Amerikanischen Ausstellung, bald jedoch wird das erste Exklusivmöbelstudio ein sündhaft teure Kleinserie auflegen. Ein wenig später wird bei IKEA das Modell „Bøkvorst“ zum Renner, bis es schließlich auch beim letzten Wohndiscounter das „Jugendmöbel Wienerle in pfiffiger Knackwurst-Optik“ gibt. Ja, da bin ich mir ziemlich sicher.

Künstliche Gliedmaßen

Tim am Donnerstag, den 11. Februar 2010

Finger aus Wurst in Korea

Schon mal versucht, ein iPhone mit etwas anderem zu bedienen als mit dem Finger? Genau, geht nicht. Der Touchscreen reagiert nämlich nur auf etwas, was die speziellen elektrostatischen Eigenschaften der menschlichen Haut hat. „Momentchen mal“ ruft da der Wurstfreund. Zarter Saitling, würzige Eigenhaut, knackiger Naturdarm – das wird doch was dabei sein. Und es ist. In Korea jedenfalls macht offenbar eine bestimmte Kleinwurst die Runde als Geheimtipp für den Fingerersatz. Mit dieser Wurst ausgetattet, muss der Koreaner das iPhone nun nicht mehr direkt anfassen. Warum er das nicht will? Das steht hier.

Es geht voran.

Tim am Montag, den 1. Februar 2010

Hallo. Da bin ich wieder. Hab mir mal einen Monat Auszeit genommen. Unter anderem ein bisschen mit Käse beschäftigt. Ja, man muss auch mal über den Tellerrand schauen. Mittlerweile bin ich aber auch wurstmäßig voller Tatendrang im neuen Jahr angekommen.

Und 2010 könnte für die Weltwurstwirtschaft ein wegweisendes Jahr werden, wie nicht zuletzt die gerade zuende gegangene Grüne Woche bewiesen hat. In der Branche ist spürbar Druck auf dem Kessel, wenngleich auch so mancher Wurstinnovator über das Ziel hinausschießt. Die in Berlin vorgestellte Algenwurst ist jedenfalls für mich schon jetzt die Unwurst des Jahres.

Ein junges Paar bei der Wahl einer geeigneten Wurst

Ein wahrhaft visionärer Geist weht hingegen durch die rundum gelungene Seite des Innovationspreises „Wurst hat eine Zukunft!“ des Zentralverbandes Naturdarm e.V. Ihr habe ich nicht nur dieses wunderbare Bild, sondern auch viel Zuversicht für das vor uns liegende Jahr entnommen.

Rohes neues Jahr!

Tim am Donnerstag, den 31. Dezember 2009

Mettgießen

Meine lieben Wurstfreunde, ich wünsche euch allen ein tolles neues Jahr! Mögt Ihr  2010 immer eine Hand breit Wurst im Kühlschrank haben. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit auch noch mal für den „Wurst-statt-Böller“-Gedanken stark machen. Auch ich verzichte dieses Jahr auf stinkendes, lautes Feuerwerk und begnüge mich mit guten alten Bräuchen wie dem traditionellen Mettgießen (siehe oben).

Je m’appelle saucisse.

Tim am Dienstag, den 15. Dezember 2009

Sprechwurst

Ja ja, diese Franzosen! Gib ihnen eine Wurst, und sie versuchen ihr das Sprechen beizubringen. Zugegeben: Dieses schöne Klischee habe ich erfunden, aber mit fiel gerade kein besserer Anfang ein. Tatsächlich gibt es aber zumindest einen Franzosen, der meine These stützt. Paul Granjon ist Künstler, der mit Vorliebe absurde Maschinen und Roboter konstruiert. Mein persönlicher Favorit ist seine „Cybernetic Parrot Sausage„, meines Wissens die erste und einzige sprechende Wurst der Welt.

Singh Star

Tim am Freitag, den 11. Dezember 2009

Bangra

Dass sich Menschen ihre Haut mit Fleischmotiven verschönern lassen, das mag einen nicht mehr wundern. Und auch dass stolze Bauern ihre Schweine tätowieren lassen, könnte man schon mal gehört haben. Dass nun aber der Hautschmuck auch nicht mehr vor der Wurstpelle Halt macht, war mir zumindest neu. Mr Singh’s Bangras sind anglo-indische Würste mit kunstvoller Henna-Verzierung. Und auch wenn ich dermatologische Dekoration im Allgemeinen ablehne, hier gefällt sie mir ausgesprochen gut. via.

Wurst des Monats November

Tim am Freitag, den 11. Dezember 2009

Wurst des Monats

Die Wurst des Monats November 09, Mario Barth, wird präsentiert von Original Berliner Currywurst der Firma Mischau. Ich gestehe: Ich fand den Berliner Barth anfangs ziemlich amüsant. Und wenn mehr Menschen das zugeben würden, wäre es uns Betroffenen einfacher, damit umzugehen. Denn heute wird man als Sympathisant des unerträglichen Barth zurecht geächtet.  Die Sache mit dem Weltrekord und der rücksichtslosen Selbstvermarktung ist es ja nicht allein, wenn auch die neuen Mediamarkt-Spots einen unerreichten Gipfel der Aufdringlichkeit markieren. Aber dass Barth jetzt auch noch auf  Harald Schmidt losgeht, dokumentiert seinen Größenwahn unmissverständlich.

Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote aus meinem Privatleben. Ich so neulich zu meiner Freundin: Ich muss unbedingt noch 200 Gramm Aufschnitt kaufen. Und sie so: Ja, mach doch einfach.

Malen nach Phosphaten

Tim am Montag, den 30. November 2009

OdoWurst
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Kürzlich habe ich das lustige Zeichentool Odosketch wiederentdeckt, mit dem man nicht nur recht hübsch malen (siehe oben), sondern auch die Entstehung seines Werkes noch einmal abspielen kann (siehe hier). Ich erinnere mich, die Seite vor einer Weile schon einmal besucht zu haben. Nur fiel mir damals nicht ein, was ich malen könnte. Ich muss betrunken gewesen sein. 

‚Donika Lilova‘

Wurst-Design aktuell

Tim am Samstag, den 21. November 2009

Designwurst

Zwar ist bei einer guten Wurst jeder Schnitt ein goldener und die Form folgt der Funktion wie sonst nur was, doch auch Wurst muss mit der Zeit gehen. Und so setzen zu jeder Stunde die weltweit begabtesten Gestalter neue Standards in ihrer Königsdiziplin, dem Wurst-Design. Aktuelles Beispiel sind die frischen Entwürfe des russischen Design-Büros FIRMA (siehe oben). Schön auch dieses Shop-Konzept der kanadischen rethink communications. In China derweil … übt man noch.

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