Überdurchschnittchen
Tim am Freitag, den 25. September 2009Stulle, Bemme, Knifte oder Schnitte – das Butterbrot hat viele Namen. Das Konzept ist jedoch immer dasselbe: Brot, Belag, Brot. In der Reihenfolge. Der Gipfel der Kreativität war es lange Zeit, ein paar Gurkenscheiben oder gar Petersilie beizugeben. Das hat sich aber gebessert. Es gibt ja jetzt Internet.
Auf www.insanewiches.com zum Beispiel findet der geneigte Besucher gar monströse Pausenbrote wie das oben gezeigte Giftwich, das Rubic’s Cube Sandwich oder das Igittschnittchen, das einem die lieben Kleinen garantiert nicht wegessen werden. Die werden wahrscheinlich eher an diesen niedlichen Kreationen Gefallen finden, die offenbar ihren Weg aus irgendeinem US-Brotbuch für Kinder ihren Weg ins Netz gefunden haben. Geradezu asiatisch aufgeräumt wirken dagegen die Schnittchenschöpfungen von Funkylunch, die jedoch größtenteils vegetarisch gehalten sind (Buuuhhh!).
Ein schönes schnörkelloses Leberwurstbrot hat übgrigens keiner der neumodischen Sandwich-Künstler im Programm. Was mal wieder beweist: Realität und Internet verhalten sich zueinander wie Wurst und Käse. Bitte denken Sie da mal drüber nach, bevor Sie am Sonntag die Piraten wählen.
Wurst des Monats August
Tim am Mittwoch, den 9. September 2009
Die Wurst des Monats im Juli 2009, präsentiert von Heinz “Big Saucy Bangers”, ist Noel Gallagher. Ob es nun der überraschende Big Bang war oder nicht – Herr Gallagher hat sein Lebenswerk vollendet und das letzte große Rock-Klischee erfüllt. Nach Drogen nehmen, schlechte Platten machen, Geld verschwenden, Auszeit nehmen oder Bandkriege anzetteln brachte er nun auch die Königsdiziplin hinter sich: Das “Endgültig alles hinschmeißen kurz vor einem großen Auftritt”. Damit ist dann auch der nächste Karriereschritt klar: Entweder “Verkorkstes Solo-Comeback” oder “Mysteriöser Tod”. Viel Erfolg.
Nackt im Museum
Tim am Mittwoch, den 19. August 2009In Berlin, wo man nach wie vor steif und fest behauptet, man habe die Currywurst erfunden, wurde am Wochenende das erste Currywurstmuseum eröffnet. Dort kann man sie nun also bewundern und interaktiv erkunden, die nackte Berliner, jene darmlose Wurst, die in der Hauptstadt gern auch mal mit Goldstaub und Schampus serviert wird. Na, jeder wie er mag. Im Ruhrgebiet, aus dem die Currywurst bekanntermaßen wirklich stammt, spart man sich lieber die 11 Euro Eintritt und lädt dafür einen Freund zur gepflegten CPM mit großem Kaltgetränk ein. Kultur ist, was man daraus macht.
Wurst des Monats Juli
Tim am Mittwoch, den 5. August 2009
Die Wurst des Monats im Juli 2009, präsentiert von Chorizo der Firma Argal, ist natürlich Ulla Schmidt. Ging gar nicht anders. Zwar ist es mir persönlich total Wurst, ob und warum Sie mit dem Dienstwagen in den Urlaub fahren muss, aber wer sich mitten im Sommerloch die Staatskarosse klauen lässt, der verdient diese Auszeichnung einfach wie kein Zweiter. Dabei war die Konkurrenz wirklich groß diesen Monat. Jemand aus der Politik wäre es aber auf jeden Fall geworden. Entweder Frank Walter “Wohlstand, Vollbeschäftigung, Freibier für alle” Steinmeier oder auch Gabriele Pauli. Ob nun, weil sie vergessen hat, sich in Ihrem ureigenen Bundesland in die Wahlliste einzutragen, oder weil sie allen Ernstes Kader Loth als Frauenbeauftragte in ihr Team geholt hat, hätte ich mir schwer überlegen müssen.
Die andere Seite
Tim am Mittwoch, den 29. Juli 2009
Ich weiß, Viele von euch fragen sich “Was braucht man eigentlich für technische Vorraussetzungen, um einen Wurstblog zu betreiben?” OK, ich gewähre euch einen Einblick. Dieser Screenshot zeigt, welche 5 Programme ich dafür am häufigsten benutze.
Wurst with a capital W
Tim am Dienstag, den 28. Juli 2009Auf den Tag genau zum Wurstbloggeburtstag erreichte mich letzte Woche ein Päckchen von Tai. Danke! Dass du daran gedacht hast! Tai weilt derzeit in Berlin, der Hauptstadt des kurzlebigen Trends. Wurst jedoch scheint auch dort nie aus der Mode zu kommen – im Gegenteil: Selbst straßenglaubwürdige Schuhfabrikanten wie Converse veranstalten Tradeshows unter diesem Motto. Mit Wortspielen, Bratwurst, Hüpfburg und allem Pipapo. Und besonders ausgesuchte Gäste erhalten hübsche Giveaways wie oben gezeigte Grillschürze samt Wurst-Themenbuttons. Und die schicken sie dann an befreundete Wurstblogger. So funktioniert das heute. Und das ist auch gut so.
Happy birthday, wurstblog!
Tim am Montag, den 20. Juli 2009Mensch – wie die Zeit vergeht! Genau heute vor einem Jahr habe ich den ersten Beitrag verfasst. Damit hat also der Wurstblog heute offiziell Geburtstag. Glückwunsch, altes Haus. Bleib so wie du bist.
In Fleisch gemeißelt
Tim am Freitag, den 17. Juli 2009
„Chef, Sie haben heute noch einen Termin mit einem Herrn Laus Lohmeier von der Analbau Süd GmbH.“ Was ist da passiert ? Ganz klar: Hungrige Sekräterin trifft auf essbare Visitenkarte. Angenagte Adressen sind aber auch schon der einzige Nachteil, der mir zu den meatcards einfällt. Ansonsten ist die Idee, seinen Namen in getrocknetes Rindfleisch lasern zu lassen, eine der vielleicht größten Erfindungen unserer Zeit.
Das fängt ja gut an
Tim am Dienstag, den 14. Juli 2009Tom hat einen brandneuen Blog zu den Themen Fotografie, Kunst & Design, Typografie, etc. geschaffen. Slecnep ist erst wenige Tage alt, aber schon der 5. Betrag ist Wurstcontent. Vielversprechend.






