Bratwurstiade 2008

Tim am Dienstag, den 30. September 2008

Wurst Piktogramme

Wurst und Leistungssport – Das gehört einfach untrennbar zusammen. Deshalb freute es mich sehr, als ich heute morgen die offizielle Pressemitteilung zur 3. Bratwurstiade erhielt.

Schon bald, am 3. Oktober, wird im Thüringischen Holzhausen (Wurstblog berichtete) das Bratwurstiadische Feuer entzündet, wenn der amtierende Bratwurstkönig Andreas I die Spiele offiziell eröffnet. 16 Mannschaften, darunter Teams aus Nürnberg und Mexiko, messen sich dann in insgesamt vier Lutherisch inspirierten Disziplinen: Zechprellen, Anschlagen der Bratwurstthesen, das Rollen der Lutherrose und der Tintenfasswurf.

Der Wurstblog unterstützt den Gedanken des fairen Wurstwettstreits und wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg. Allerdings möchte ich gleichzeitig auch eine Reform der Spiele anmahnen. Wenn unser aller Traum eines Tages wahr werden soll, nämlich dass der Wurstsport olympisch wird, müssen die Disziplinen meiner Meinung nach deutlich entstaubt werden. Nichts gegen Luther, aber Breitensport ist etwas anderes. Wie wäre es zum Beispiel mit einem modernen Wurst-Siebenkampf?

  1. Staffelllauf mit heißer Thüringer
  2. Schnapp-Die-Wurst-Stabhochsprung
  3. Bodenturnen mit Ball, Band und Wurst
  4. Senftuben-Quetschen (Kleinkaliber)
  5. Bratwurstschnecken-Diskuswurf
  6. Synchrongrillen
  7. 200m Brät

Mein Traumbaum

Tim am Sonntag, den 28. September 2008

Leberwurstbaum

Jeder Mann soll ja einmal in seinem Leben einen Baum pflanzen. Auch ich habe das noch vor mir, aber ich weiß zumindest schon mal, welcher Baum es sein wird: Kigelia, der Leberwurstbaum. Ich freue mich schon jetzt auf die Blicke der Nachbarn, die an wurmstichigen Quitten kauend neidisch auf meine prallen Würste schielen. Ich werde am besten gleich schonmal die Samen kaufen. Gut, dann brauche ich eigentlich nur noch einen Brotfruchtbaum und ein paar Butterblumen, dann wäre ich quasi autark.

Wurst des Monats September

Tim am Samstag, den 27. September 2008

WDM 0908

In dieser neuen Kategorie wird nun regelmäßig eine Person des öffentlichen Lebens prämiert, die sich im vergangenen Monat durch besonders wurstiges Verhalten hervorgetan hat. Also in dem Sinne, wie man im Volksmund jemanden als Wurst oder armes Würstchen bezeichnet. Ist klar, oder? Die WDM wird jeweils eingekleidet von einer passenden Wurstsorte und ist dauerhaft in der Sidebar zu finden.

Wurst des Monats 09/08 ist der Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident, weil er mich an eine Redewendung aus Kindertagen erinnert hat: Beleidigte Leberwurst. So nannte man jemanden, der plötzlich nicht mehr mitspielen wollte, weil ihn jemand geärgert hatte. „Wer denn?“ „Sach ich nich!“

Sterlingsilber Würstchenkette

Tim am Donnerstag, den 25. September 2008

Würstchenkette

…lieben Karl und die Annette. (Und auch Bernie und die Ruth finden Würstchenkette gut.) Wer das jetzt nicht verstanden hat, der muss sich erstmal die Seite der Umweltstation Iffens ansehen. Da geht es um den Mythos vom nassen Tod, ein verbessertes Apfelschorleglas, Geister mit Namen Basilikum-Else, Atomsprache und Öko-Golfer. Ich versteh das alles nicht. Was ich aber verstanden habe: Da gibt es eine Goldschmiedin, die nicht nur Elfenringe und Echsenbroschen, sondern auch diese echt silberne Wurstkette geschaffen hat. Mehr will ich eigentlich auch gar nicht wissen.

Rachenputzer

Tim am Donnerstag, den 25. September 2008

Zahnpasta

Heute ist der Tag der Zahngesundheit. Dass Wurst gut für die Zähne ist, wissen wir alle. Allerdings kann auch der robusteste Mettknacker die Zahnbürste (noch) nicht ganz ersetzen. Was also tun, um die Zähne schön sauber zu halten, sich aber andererseits die Mundflora nicht mit beissendem Mentol-Aroma zu versauen? Die guten Menschen von Spot Industries haben sich dieses Problems angenommen und eine sensationelle Innovation entwickelt: Zahnpasta mit Fleisch-Aroma. Erhältlich auch in den Sorten Brie und Thunfisch. Danke.

Meat Marketing

Tim am Sonntag, den 21. September 2008

Wie bereits erwähnt, will ich bei Google weiter nach oben. Wer aber an der exzellenten Fleischerei Freese vorbeiziehen will, der muss schon die ganz großen Marketing-Geschütze auffahren. OK, hier also der erste Wurstblog-Spot bei Youtube. Außerdem gibt es auf der neuen Seite Spread The Wurst schöne Banner für alle, die den Wurstblog vielleicht auf ihrer eigenen Seite verlinken möchten. Ich danke vielmals!

World Wide Wurst

Tim am Mittwoch, den 17. September 2008

Webwurst

Längst hat man sich daran gewöhnt, dass Konsumgutproduzenten auf der Jagd nach dem Zeitgeist immer wieder absurde neue Produkte an den Haaren herbeiziehen. So wie auch die Fleischerei Freese, die die Internetwurst erfunden hat. Eine Wurst für das Internet – OK, auf die Herleitung darf man gespannt sein. Und so lautet sie:

Die bunte Vielfalt des Internet fordert uns täglich dazu auf, uns „unsere Scheibe davon abzuschneiden!“ Internet und Genießen passen eben gut zusammen. Deshalb entstand diese Internetwurst.

So oft ich das auch lese – es hilft nichts. Das ist das Haarsträubendste und mit Verlaub Dämlichste, was ich seit Langem gehört habe. Aber das ist ja Ansichtssache. Die Jury von Handwerk.com zum Beispiel zeichnete die Seite unter anderem für deren Glaubwürdigkeit mit dem WebHammer aus. Gut, zumindest die Inhaltsstoffe sind transparent:

Wir haben markantes Fleisch verwendet, das die bunte Vielfalt des Internet dokumentieren soll. Die Wurst besteht aus Schweinefleisch, Putenfleisch, Speck, Trinkwasser, Nitritsalz, Gewürze, Phosphat und Zuckerstoff.

Na dann mal viel Erfolg damit. Ich freue mich schon auf SMS-Salami, MP3-Mettwurst und Solarsülze.

ASCII Wurst

Tim am Dienstag, den 16. September 2008

Liebe Google-Bots! Hier ein leckerer Happen für Zwischendurch.
Eine Spitzen-Schwarzwurst aus 100% Courier New. Guten Appetit.

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Songs for the deaf

Tim am Freitag, den 12. September 2008

iWurst

Wurst hat keine Ohren. Sagt man ja so. Und trotzdem lässt Wolfgang Gutberlet, Chef der Bio-Supermarktkette Tegut, seinen Würsten regelmäßig klassische Musik vorspielen. Über diese eher ungewöhnliche Form der Wurstoptimierung berichtete kürzlich die FAZ (via Nerdcore):

Ein bis zweimal im Monat setzt sich ein Streichquartett in die Manufaktur der Tochterfirma Kurhessische Fleischwaren und spielt vier Stunden lang überwiegend Werke von Mozart oder Bach.

Warum aber ausgerechnet Klassik gespielt wird, verrät Gutberlet nicht. Dass sich ein Streichquartett zumindest auf Streichwurst positiv auswirkt, kann man sich ja noch vorstellen. Für andere Sorten würde der Wurstblog jedoch ein spezifischeres Programm empfehlen:

  • Wiener Würstchen: Falco
  • Cocktailwürstchen: Shakin‘ Stevens
  • Tofuwurst: The Pretenders
  • Aufschnitt: Three Lyons
  • Leberwurst: Ozzy Osbourne 
  • Teewurst: Queen
  • Chorizo: Foreigner 
  • Brühwurst: Sud Woman

Hat jemand sonst noch gute Beschallungstipps für die Firma Tegut?

Wurst sehen, Wurst verstehen

Tim am Dienstag, den 9. September 2008

Wurstualisierung

Mit Many Eyes, einem Service von IBM, lassen sich in wenigen Schritten Daten dynamisch visualisieren. Ja, das klingt spannend. Und tatsächlich ist es sehr nützlich, wie meine kleine Wurstvisualisierung beweist.

Als zugrunde liegenden Datensatz habe ich die Werte aus dem Wurstquartett (Wurstblog berichtete) abgetippt. Obiges Bild zeigt die unterschiedlichen Durchmesser der Würste an. Über die Auswahl „Bubble Size“ (unten) lassen sich aber auch alle anderen Kategorien vergleichen. Nicht nur für eine ganzheitliche Vorbereitung auf die nächste Quartettpartie unverzichtbar, wie ich finde.

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