…lieben Karl und die Annette. (Und auch Bernie und die Ruth finden Würstchenkette gut.) Wer das jetzt nicht verstanden hat, der muss sich erstmal die Seite der Umweltstation Iffens ansehen. Da geht es um den Mythos vom nassen Tod, ein verbessertes Apfelschorleglas, Geister mit Namen Basilikum-Else, Atomsprache und Öko-Golfer. Ich versteh das alles nicht. Was ich aber verstanden habe: Da gibt es eine Goldschmiedin, die nicht nur Elfenringe und Echsenbroschen, sondern auch diese echt silberne Wurstkette geschaffen hat. Mehr will ich eigentlich auch gar nicht wissen.
Heute ist der Tag der Zahngesundheit. Dass Wurst gut für die Zähne ist, wissen wir alle. Allerdings kann auch der robusteste Mettknacker die Zahnbürste (noch) nicht ganz ersetzen. Was also tun, um die Zähne schön sauber zu halten, sich aber andererseits die Mundflora nicht mit beissendem Mentol-Aroma zu versauen? Die guten Menschen von Spot Industries haben sich dieses Problems angenommen und eine sensationelle Innovation entwickelt: Zahnpasta mit Fleisch-Aroma. Erhältlich auch in den Sorten Brie und Thunfisch. Danke.
Wie bereits erwähnt, will ich bei Google weiter nach oben. Wer aber an der exzellenten Fleischerei Freese vorbeiziehen will, der muss schon die ganz großen Marketing-Geschütze auffahren. OK, hier also der erste Wurstblog-Spot bei Youtube. Außerdem gibt es auf der neuen Seite Spread The Wurst schöne Banner für alle, die den Wurstblog vielleicht auf ihrer eigenen Seite verlinken möchten. Ich danke vielmals!
Längst hat man sich daran gewöhnt, dass Konsumgutproduzenten auf der Jagd nach dem Zeitgeist immer wieder absurde neue Produkte an den Haaren herbeiziehen. So wie auch die Fleischerei Freese, die die Internetwurst erfunden hat. Eine Wurst für das Internet – OK, auf die Herleitung darf man gespannt sein. Und so lautet sie:
Die bunte Vielfalt des Internet fordert uns täglich dazu auf, uns „unsere Scheibe davon abzuschneiden!“ Internet und Genießen passen eben gut zusammen. Deshalb entstand diese Internetwurst.
So oft ich das auch lese – es hilft nichts. Das ist das Haarsträubendste und mit Verlaub Dämlichste, was ich seit Langem gehört habe. Aber das ist ja Ansichtssache. Die Jury von Handwerk.com zum Beispiel zeichnete die Seite unter anderem für deren Glaubwürdigkeit mit dem WebHammer aus. Gut, zumindest die Inhaltsstoffe sind transparent:
Wir haben markantes Fleisch verwendet, das die bunte Vielfalt des Internet dokumentieren soll. Die Wurst besteht aus Schweinefleisch, Putenfleisch, Speck, Trinkwasser, Nitritsalz, Gewürze, Phosphat und Zuckerstoff.
Na dann mal viel Erfolg damit. Ich freue mich schon auf SMS-Salami, MP3-Mettwurst und Solarsülze.
Wurst hat keine Ohren. Sagt man ja so. Und trotzdem lässt Wolfgang Gutberlet, Chef der Bio-Supermarktkette Tegut, seinen Würsten regelmäßig klassische Musik vorspielen. Über diese eher ungewöhnliche Form der Wurstoptimierung berichtete kürzlich die FAZ (via Nerdcore):
„Ein bis zweimal im Monat setzt sich ein Streichquartett in die Manufaktur der Tochterfirma Kurhessische Fleischwaren und spielt vier Stunden lang überwiegend Werke von Mozart oder Bach.”
Warum aber ausgerechnet Klassik gespielt wird, verrät Gutberlet nicht. Dass sich ein Streichquartett zumindest auf Streichwurst positiv auswirkt, kann man sich ja noch vorstellen. Für andere Sorten würde der Wurstblog jedoch ein spezifischeres Programm empfehlen:
Wiener Würstchen: Falco
Cocktailwürstchen: Shakin’ Stevens
Tofuwurst: The Pretenders
Aufschnitt: Three Lyons
Leberwurst: Ozzy Osbourne
Teewurst: Queen
Chorizo: Foreigner
Brühwurst: Sud Woman
Hat jemand sonst noch gute Beschallungstipps für die Firma Tegut?
Mit Many Eyes, einem Service von IBM, lassen sich in wenigen Schritten Daten dynamisch visualisieren. Ja, das klingt spannend. Und tatsächlich ist es sehr nützlich, wie meine kleine Wurstvisualisierung beweist.
Als zugrunde liegenden Datensatz habe ich die Werte aus dem Wurstquartett (Wurstblog berichtete) abgetippt. Obiges Bild zeigt die unterschiedlichen Durchmesser der Würste an. Über die Auswahl “Bubble Size” (unten) lassen sich aber auch alle anderen Kategorien vergleichen. Nicht nur für eine ganzheitliche Vorbereitung auf die nächste Quartettpartie unverzichtbar, wie ich finde.
Hallo. Zurück aus dem Urlaub. Aus der schönen Toskana, wo man glücklichen Schweinen die Wurst direkt von der Nase abschneiden kann. (Wenn man das denn will.) Hier ein kleiner bebilderter Urlaubsbericht aus einem der wurstreichsten Landstriche Europas.
Ich mach Urlaub. Morgen geht’s nach Italien, wo die Würste knackig und die Frauen würzig sind. Das bedeutet: In den nächsten zwei Wochen hat der Wurstblog Pause. Ciao.
Man kann ihn förmlich hören, den Bürgermeister des Thüringischen Orts Holzhausen: „Hier wird es jetzt richtig um die Wurst gehen“ sagt er, als er den weltweit ersten Bratwurst-Kreisverkehr einweiht. Dann lachen alle.
Und die Holzhausener haben gut lachen, denn ihr Ort beheimatet nicht nur besagten Wurstkreisel, sondern auch Deutschlands erstes Bratwurstmuseum. Da lohnt schon allein der Besuch der Website: Hier erfährt man alles über den amtierenden Bratwurstkönig, kann die flottesten Wurstsprüche lernen oder sich mehr oder weniger aktuelle Ausgaben des „Wurschtboten“ herunterladen. Oh, wie schön ist Thüringen!