Archiv der Kategorie ‘www.urst‘

Malen nach Phosphaten

Tim am Montag, den 30. November 2009

OdoWurst
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Kürzlich habe ich das lustige Zeichentool Odosketch wiederentdeckt, mit dem man nicht nur recht hübsch malen (siehe oben), sondern auch die Entstehung seines Werkes noch einmal abspielen kann (siehe hier). Ich erinnere mich, die Seite vor einer Weile schon einmal besucht zu haben. Nur fiel mir damals nicht ein, was ich malen könnte. Ich muss betrunken gewesen sein. 

‘Donika Lilova’

Überdurchschnittchen

Tim am Freitag, den 25. September 2009

Insanewich

Stulle, Bemme, Knifte oder Schnitte – das Butterbrot hat viele Namen. Das Konzept ist jedoch immer dasselbe: Brot, Belag, Brot. In der Reihenfolge. Der Gipfel der Kreativität war es lange Zeit, ein paar Gurkenscheiben oder gar Petersilie beizugeben. Das hat sich aber gebessert. Es gibt ja jetzt Internet.

Auf www.insanewiches.com zum Beispiel findet der geneigte Besucher gar monströse Pausenbrote wie das oben gezeigte Giftwich, das Rubic’s Cube Sandwich oder das Igittschnittchen, das einem die lieben Kleinen garantiert nicht wegessen werden. Die werden wahrscheinlich eher an diesen niedlichen Kreationen Gefallen finden, die offenbar ihren Weg aus irgendeinem US-Brotbuch für Kinder ihren Weg ins Netz gefunden haben. Geradezu asiatisch aufgeräumt wirken dagegen die Schnittchenschöpfungen von Funkylunch, die jedoch größtenteils vegetarisch gehalten sind (Buuuhhh!).

Ein schönes schnörkelloses Leberwurstbrot hat übgrigens keiner der neumodischen Sandwich-Künstler im Programm. Was mal wieder beweist: Realität und Internet verhalten sich zueinander wie Wurst und Käse. Bitte denken Sie da mal drüber nach, bevor Sie am Sonntag die Piraten wählen.

Das fängt ja gut an

Tim am Dienstag, den 14. Juli 2009

Leberwurst Alien

Tom hat einen brandneuen Blog zu den Themen Fotografie, Kunst & Design, Typografie, etc. geschaffen. Slecnep ist erst wenige Tage alt, aber schon der 5. Betrag ist Wurstcontent. Vielversprechend.

Kalorisch inkorrekt

Tim am Mittwoch, den 4. März 2009

bacon explosion

Jeder Trend hat seine Gegenbewegung. Und auch die schon länger andauernde Tendenz zu „Bio“ und bewusster Ernährung lädt so Manchen zur demonstrativen Verweigerung ein. Im TV sind die Bouleverdmagazine voll von Rekordschnitzeln und XXL-Portionen und im Internet hat sich geradezu eine Szene formiert. Auf Seiten wie Super Size Meals oder This Is Why You’re Fat werden Rezepte und Fotos von wahrhaft monströsen Gerichten zusammengetragen. Da wird mit Kalorien, Cholesterin und Acrylamid geprotzt, als wären es die Pferdestärken eines Supersportwagens.

Die oben gezeigte Bacon Explosion (Ein Speck-Geflecht, gefüllt mit Hackfleisch und Geschnetzeltem)  ist besonders populär, jedoch auch eher ein vergleichsweise harmloses Einsteiger-Rezept. Die wirklichen harten Fälle dürften bei vollständigem Verzehr schlichtweg tödlich sein, aber eben auf eine irgendwie spaßige Art. Diese Kalorien-Atombomben sind geradezu pornografisch inkorrekt und die Kreativität, mit der versucht wird, möglichst viele ungesunde Zutaten auf einen Teller zu bekommen, ist oftmals bewundernswert. Hier ein paar Appetitmacher:

Peter klöppelt

Tim am Dienstag, den 18. November 2008

Häkelwurst

Weil es im Internet alles, wirklich alles,  gibt und Wurstblogleser quasi die Speerspitze der Netzelite sind, wird es hier niemanden verwundern, wenn ich bemerke: Hier gibt es eine Anleitung, wie man sich ein Hot Dog häkelt. Desweiteren werde ich nur ein müdes Gähnen ernten, wenn ich darauf hinweise, dass es hier eine ganze Flickr-Gruppe für gehäkelte Lebensmittel gibt. Aber man wird es ja wohl noch mal sagen dürfen.

Kau TV

Tim am Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Curry 54

Auf dieser Seite von Kabel 1 kann man derzeit live und rund um die Uhr das Treiben an der Magdeburger Wurstbude Curry 54 beobachten. Da drängt natürlich eine Frage auf: Warum? Ehrlich gesagt: keine Ahnung, aber ich hab es heute mal getan. Und es ist irgendwie … entspannend. Dank zahlreicher Kameras und flächendecked installierter Mikrofone bekommt man alles mit: Dass Mandy ab morgen Diät macht, dass nebenan dieser eine Jeansladen ist, dass die Oma in Kassel wohnt und dass die Haus-Soße die beste ist.

Ganz normale Gespräche eben, wäre da nicht die Sache mit der Unschärferelation: Weil die Leutchen ja wissen, dass Kameras laufen, ist die Natürlichkeit oft verzerrt. Und so bevölkern den Imbiss neben hungrigen Normalmagdeburgern zunehmend auch aufgebrezelte junge Dinger, die sich als Investition in ihre Medienkarriere die wahrscheinlich erste Currywurst ihre Lebens teilen. So weit sind wir also schon: Wenn es mit den Castingshows nicht klappt, lässt man sich halt in der Frittenranch entdecken.

Schön, wenn die Kameras dann irgendwann wieder vergessen werden. Und das werden sie. „Hey, lass uns mal abhauen gleich.“ „Ja. Der will uns irgendwie flachlegen, glaub ich.“ „Boh, da kommt der wieder.“ Herrlich.

Sterlingsilber Würstchenkette

Tim am Donnerstag, den 25. September 2008

Würstchenkette

…lieben Karl und die Annette. (Und auch Bernie und die Ruth finden Würstchenkette gut.) Wer das jetzt nicht verstanden hat, der muss sich erstmal die Seite der Umweltstation Iffens ansehen. Da geht es um den Mythos vom nassen Tod, ein verbessertes Apfelschorleglas, Geister mit Namen Basilikum-Else, Atomsprache und Öko-Golfer. Ich versteh das alles nicht. Was ich aber verstanden habe: Da gibt es eine Goldschmiedin, die nicht nur Elfenringe und Echsenbroschen, sondern auch diese echt silberne Wurstkette geschaffen hat. Mehr will ich eigentlich auch gar nicht wissen.

Meat Marketing

Tim am Sonntag, den 21. September 2008

Wie bereits erwähnt, will ich bei Google weiter nach oben. Wer aber an der exzellenten Fleischerei Freese vorbeiziehen will, der muss schon die ganz großen Marketing-Geschütze auffahren. OK, hier also der erste Wurstblog-Spot bei Youtube. Außerdem gibt es auf der neuen Seite Spread The Wurst schöne Banner für alle, die den Wurstblog vielleicht auf ihrer eigenen Seite verlinken möchten. Ich danke vielmals!

World Wide Wurst

Tim am Mittwoch, den 17. September 2008

Webwurst

Längst hat man sich daran gewöhnt, dass Konsumgutproduzenten auf der Jagd nach dem Zeitgeist immer wieder absurde neue Produkte an den Haaren herbeiziehen. So wie auch die Fleischerei Freese, die die Internetwurst erfunden hat. Eine Wurst für das Internet – OK, auf die Herleitung darf man gespannt sein. Und so lautet sie:

Die bunte Vielfalt des Internet fordert uns täglich dazu auf, uns „unsere Scheibe davon abzuschneiden!“ Internet und Genießen passen eben gut zusammen. Deshalb entstand diese Internetwurst.

So oft ich das auch lese – es hilft nichts. Das ist das Haarsträubendste und mit Verlaub Dämlichste, was ich seit Langem gehört habe. Aber das ist ja Ansichtssache. Die Jury von Handwerk.com zum Beispiel zeichnete die Seite unter anderem für deren Glaubwürdigkeit mit dem WebHammer aus. Gut, zumindest die Inhaltsstoffe sind transparent:

Wir haben markantes Fleisch verwendet, das die bunte Vielfalt des Internet dokumentieren soll. Die Wurst besteht aus Schweinefleisch, Putenfleisch, Speck, Trinkwasser, Nitritsalz, Gewürze, Phosphat und Zuckerstoff.

Na dann mal viel Erfolg damit. Ich freue mich schon auf SMS-Salami, MP3-Mettwurst und Solarsülze.

Matchwurst

Tim am Montag, den 18. August 2008

Streichholzwurst

Wie wunderschön Wurst sein kann, zeigt diese Flickr-Sammlung von alten Streichholzschachteln. Allerliebste Wurstillustrationen, von denen sich heutzutage so mancher Metzger eine Scheibe abschneiden kann. Warum, das sieht man in der Flickr-Sammlung Happy Ham. Da werden nämlich Metzgerei-Illustrationen gesammelt, auf denen sich glückliche Tiere selbst zum Verzehr anbieten.

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