Archiv der Kategorie ‘Im Angebot‘

Geschenktipp zum Valentinstag

Tim am Sonntag, den 13. Februar 2011

Wurstfett - Unentbehrlich nicht nur für Heimwerker

Wer kennt das nicht? Die Wiener quietscht, die Leberwurst lässt sich nicht streichen, die Bratwurst verkantet sich im Brötchen. Jetzt ist schnell ein zuverlässiges Schmiermittel gefragt. Ein modernes, hochviskoses Wurstfett kann Wunder wirken. Wurstfett löst festsitzende Pelle, trennt korrodierten Aufschnitt und beseitigt unschönen Grillrost. Ein Stoff, den  jeder gebrauchen kann – und damit das ideale Geschenk, gerade auch zum Valentinstag. Das oben gezeigte Fett habe ich für unschlagbare 1,20 Euro bei der Domäne Mechthildshausen erstanden. Sollte aber auch in jedem nur mittelprächtig sortierten Baumarkt erhältlich sein.

Lachschinken

Tim am Freitag, den 24. September 2010

Wurst mit Wortspiel: Wiesenhof Black Puty - Jetzt 50% alberner!

Mancher wird vielleicht mittlerweile gesehen haben, wie erheiternd eine Verordnung über Fleischerzeugnisse im Schweizer Bundesrat sein kann. Ein nahezu identisches Video könnte ich jetzt bei Youtube hochladen, hätte mich heute eine Kamera dabei beobachtet, wie ich das hier gelesen habe.

Black Puty – eine Wurst wie ein Frisörladen. Hiermit entreiße ich Meica die Krone für die bananesten Wursttexte und küre die Firma Wiesenhof zu meinem neuen Traumwurstbrötchengeber. Hier einige Arbeitsproben von mir:

Simsalamibim. Der herzhafte Zauberstab gegen Hunger.
Die Identifizierung mit dem magischen Millieu zaubert sich unauslöschlich in die Köpfe der Generation Harry Potter.“ (Absatzwirtschaft)

Pik As Aspik. Die herz-hafte Sülze mit dem pik-anten (K)Aroma.
Die Positionierung im Spiel- und Fun-Umfeld richtet sich direkt an den freizeit-orientierten First Mover und seine Best Buddys“ (Der Kontakter)

Graf Hackula. Die Schockadelle – ohne Knoblauch!
Im Umfeld des aktuell angesagten Vampir-Genres fischt das Produkt da, wo der Fisch ist. Respektive das Schwein.“ (Werben und Verkaufen)

Nicht unsüss

Tim am Mittwoch, den 22. September 2010

Herzhafte Wurst Torte mit Salami aus Marzipan

Kaffee oder Tee, Hund oder Katze, PC oder Mac – es gibt diese Entweder-Oder-Grundüberzeugungen, die seit jeher die Gesellschaft entzweien. Genauso verhält es sich bei einer der ältesten Fragen der Menschheit: Bist du eher so’n Süßer oder mehr so’n Herzhafter*? Und es ist jetzt vielleicht nicht so die Riesenüberraschung, dass ich mich eher zur zweiten Kategorie zähle. Ich kann mit Süßkram einfach nichts anfangen und so hält sich auch meine Begeisterungsfähigkeit für Torten (mit einer Ausnahme) eher in Grenzen.

Auch der Herr Max aus Hamburg ist ganz offensichtlich eher so’n Süßer. Seine Torten sind jedoch nicht nur was für den süßen Zahn, sondern vor allem auch was fürs Auge. Und wer aus Marzipan so entzückende Salamis wie die obige zaubern kann, dem gebührt Anerkennung auch aus dem deftigen Lager.

*Die Begrifflichkeit ist natürlich mehr als unbefriedigend. Deftig, herzhaft, pikant oder schlicht salzig – schöne Worte sind das nicht. Wo ist die Gesellschaft für deutsche Sprache oder die Dudenredaktion, wenn man sie mal braucht? Erfinden unnütze Worte wie „sitt„, aber das dringend benötigte Gegenteil von süß bleibt sie schuldig. Vorschläge jemand?

BiFi like it’s 1999

Tim am Sonntag, den 28. März 2010

Man muss für BiFi auch mal eine Lanze brechen. Doch doch. Schließlich ist die kleine Plastiksalami seit Jahrzehnten der einzige nichtsüße Snack in den Kiosk-Auslagen. Ohne BiFi würde in Deutschland tagtäglich eine beträchtliche Zahl von Schokoriegelverschmähern direkt in Tankstellen verhungern. Und der Sprit würde noch teurer, weil die Mineralölkonzern all die Verhungerten kostenintensiv entsorgen müssten. Aber ich schweife ab.

Heute scheint die Marke trotz Alleinstellung auf dem Fleischsnacksektor allerdings kein Selbstläufer mehr zu sein. Jedenfalls ist der aktuellste Marketing-Amoklauf nicht anders zu erklären: Die neue BiFi Energy mit Guarana und Blutorange. Hyper hyper! Davon pfeif ich mir gleich mal welche rein! Und dann fahre ich mit meinen Inlinern zur Love-Parade!

Jetzt gibt’s Beef!

Tim am Mittwoch, den 21. Oktober 2009

Beef

Da liegt es, an der Tankstellenkasse: Ein Heft, auf dessen Titelseite riesenhaft rohes Fleisch prangt. Der Titel des Magazins lautet Beef!. „Ach, und das hier noch“, höre ich mein Rückenmark sagen. Gekauft.

Zuhause sehe ich genauer hin und gelange zu verschiedenen Erkenntnissen. Die erste: Ich habe gerade 10 Euro für eine Zeitschrift ausgegeben. Ziemlich schnell geht mir auch das Heftkonzept auf. Beef! hat erkannt, dass Männer heute nicht mehr nur mit technischen Gerätschaften oder edlen Eisenwaren protzen, sondern auch mit einer hochwertigen Küchenausstattung und fundierten Kenntnissen vom Umgang damit. Kurz: Beef! richtet sich an Männer, die gerne kochen. Wobei gerne nicht unbedingt gut heißen muss, solange die Zutaten erlesen, die Werkzeuge teuer und die Gerichte irgendwie männlich anmuten.
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In Fleisch gemeißelt

Tim am Freitag, den 17. Juli 2009

meatcards

„Chef,  Sie haben heute noch einen Termin mit einem Herrn Laus Lohmeier von der Analbau Süd GmbH.“ Was ist da passiert ? Ganz klar: Hungrige Sekräterin trifft auf essbare Visitenkarte. Angenagte Adressen sind aber auch schon der einzige Nachteil, der mir zu den meatcards einfällt. Ansonsten ist die Idee, seinen Namen in getrocknetes Rindfleisch lasern zu lassen, eine der vielleicht größten Erfindungen unserer Zeit.

Falschwurst im großen Stil

Tim am Montag, den 13. Juli 2009

Das Gehänge

Normalerweise verabscheue ich jegliche Art von Wurstimitat, vor allem diese unappetitlichen Scheinwürste aus Tofu. Die Falschwurst der Firma Döring aber finde ich ganz entzückend! Unter atrappe.de findet man ein reichhaltiges Sortiment von täuschend echten Lebensmittelattrappen für jeden Anlass. Ich selbst zum Beispiel habe mir vor Jahren eine hübsche Bratwurstschnecke (mit Soße) bestellt, die seitdem mein Armaturenbrett ziert.

Ja, sowas findet man nicht bei den Knilchen von Schöner Wohnen & Co: Warum nicht mal einen hübschen Rollbraten als Buchstütze, ein paar Scheiben Pfeffersalami als originelle Untersetzer oder einen Fleischwurstring als formschönen Handtuchhalter? Gut betuchte Wurstliebhaber greifen dagegen am besten gleich zum „Gehänge“ (siehe oben).

Yes, we can

Tim am Sonntag, den 25. Januar 2009

blutwurstbrot

Du bist heute durch die Hölle gegangen. Und zurück. Du hast 24 Stunden im OP gestanden. Du bist als Präsident vereidigt worden. Du hast den Iron Man gemacht und bist danach zu Fuß nach Hause. Du hast heute die ganze verdammte Bohrinsel alleine geschmissen. In der gühenden Mittagssonne hast du jungen Dingern kostenlose Tennisstunden gegeben. Du hast im Alleingang eine Nazidemo aufgelöst und ein tschechisches Atomkraftwerk vom Netz genommen. An solchen Abenden hast du sie dir verdammt nochmal verdient: Eine eiskalte Dose Blutwurstbrot.

Coole Tipps für smarte Kids, Teil 3

Tim am Montag, den 22. Dezember 2008

Shopping-Tipps für coole Kids 3

Die Letzten sind die Besten! Deshalb hier nochmal ein paar ganz eilige Wurstgeschenktipps für den Küchen- und Gabentisch. Also, ich würde mich darüber freuen.

1) Da beißt die Maus keinen Faden ab: Wird das Kind schon früh an Wurst gewöhnt, sinkt die Gefahr des Vegetarismus ganz beträchtlich. Das gute Wurstmobile gibt es für schlappe 4 Euro hier.

2) Vorsicht Falschwurst! Aber dieses Geschenk ist ja auch nicht für dich, sondern für den vierbeinigen Wurstfreund an deiner Seite. Die lustige Hundefleischwurst aus Vinyl gibt es hier.

3) Viele Männer kennen das: Man möchte mal seine Gefühle mit Blumen ausdrücken, spricht aber leider kein Botanisch. Schluss damit! Mit dem geschmackvollen Strauß aus edler Wurst. Hier.

4) Laaangweiliiig! Statt den Freundekreis immer wieder mit Urlaubsbildern zu belästigen, einfach mal hochästethische, hochauflösende Wurstfotos über den Beamer jagen. Für nur 500 Euro hier.

Smarte Tipps für coole Kids, Teil 2

Tim am Donnerstag, den 11. Dezember 2008

Wurst Shopping 2

Weiter geht’s mit den allseits beliebten Geschenktipps für ein wurstiges Weihnachtsfest.  Glänzende Kinder- und Fettaugen sind garantiert.

1) Der Wurstfreund weiß: Auf die Größe kommt es nicht an. Trotzdem wäre es interessant zu wissen, ob sich der Grillspieß „Big Boy“ im Raum Nürnberg schlechter verkauft als z.B in Thüringen. Hier.

2) Eine gute Wurst verlangt nach einem Verdauungsschnaps. Ein schöner Schnaps verlangt nach einem guten Vorwand. Die innovative Buddelwurst ist deshalb das ideale 2-in-1-Produkt. Hier.

3) OK, man kann zu Weihnachten nicht nur Wurst verschenken. Mit dem hübschen Wurstklebeband kann man aber jedem Geschenk zumindest eine wurstige Verpackung spendieren. Hier.

4) Das iPhone dürfte eines der Top-Geschenke des Jahres sein. Doch merke: Um das empfindliche Gerät vor Kratzern zu schützen, hülle man es am besten in weiches Speck-Imitat. Hier.

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