Archiv der Kategorie ‘Aufschnitt‘

Igels of Death-Mett

Tim am Montag, den 20. Oktober 2008

Mettigel

Ja, ich gebe zu, es ist keine Wurst. Aber als frischgebackener Vater meines ersten selbstgemachten Mettigels bin ich doch recht stolz auf den kleinen Racker. Ist er nicht süß? Die Augen hat er vom Papa.

Viva la Motivwurst!

Tim am Freitag, den 10. Oktober 2008

Che Guevara Wurst

Paul McCartney hat mal gesagt: „Ich esse nichts, was ein Gesicht hat.“ Der Arsch. Solche Leute sind Schuld, dass Motivwurst-Klassiker wie Billie, die lachende Wurst aussterben. Ich war jedenfalls kürzlich den Tränen nah, als ich für ein Foto ein paar Scheiben Billie kaufen wollte, sie aber nirgendwo bekam. Im Supermarkt gibt es allenfalls alberne Bärchenwurst. Oder noch schlimmer: Tigerentenwurst¹. Jedenfalls nichts, was man sich als erwachsener, schwer arbeitender Mann auf sein hartes Brot legen würde.

Also, liebe Wurstmarketingakademieabsolventen, vergesst doch mal den Kinderkram! Denkt doch mal an richtige Zielgruppen: Kraftstrotzende Heranwachsende, die Taschen voller Geld und mit einem unstillbaren Hunger auf bebilderte Wurst. Was wollen die? Bärchen etwa? Nein, die wollen Che Guevara-Wurst mit frischer Paprika und einem Hauch Revolution. Die wollen Weed-Wurst, Emo-Wurst, Porno-Wurst. Bierschinken mit Oettinger-Logo, den man auch mal abends am Hauptbahnhof essen kann.

Jetzt habe ich mich wieder aufgeregt. Wollte ich gar nicht. Bei mir kommt die Wurst-Revolution sowieso zu spät. Lasst mich einfach hier liegen. Mich und Billie.

¹ Wenn Janosch tot wäre, würde er sich vielleicht im Grab umdrehen. Ist er aber nicht. Laut Wikipedia lebt er auf Teneriffa. Es sei ihm gegönnt.

Salamiticktack

Tim am Dienstag, den 7. Oktober 2008

Wurstuhr

Ein gute Idee hatte der Designer Bomi Kim: Eine Art Uhren-Rohling, in den man beliebige längliche Gegenstände als Zeiger einstecken kann. Leider sind die gezeigten Beispiele (Bleistifte, Zweige) nicht besonders gut gewählt. Der Wurstfreund hat spontan natürlich hunderte bessere Ideen (siehe oben).

Laaanges Wochenende

Tim am Freitag, den 3. Oktober 2008

Wochenende

Aah, mal schön mit der Pelle auf der Couch bleiben und den Zipfel baumeln lassen. Herrlich! Warum eigentlich nochmal? Ach ja: Tag der deutschen Einheit. Gut, ich werde heute eine Thüringer essen. Und eine Frankfurter. Und zwar zusammen. Die Mauer in den Mägen muss weg!

No Sleep Till Braunfels

Tim am Donnerstag, den 2. Oktober 2008

Wurstfest 2008

Sattelt die Hühner! Nur noch knapp ein Monat, und es ist Wurstfest 2008. Dieses deutschtümliche Weltereignis in New Braunfels, Texas, sollte bekanntermaßen jeder Wurstfreund einmal im Leben besucht haben. Und auch dieses Jahr wird wieder was geboten beim „10 day Salute to Sausage“.

Nicht nur, dass in the Wurstfesthalle, the Spasshaus and the Marktplatz wieder tausende kulturhungrige Amerikaner tonnenweise Wurst am Stiel mit viel zuviel Bier herunterspülen. Auch der gesamte Ort New Braunfels ist auf den Beinen, ein würdiges Rahmenprogramm zu schaffen. Da gibt es den Wurstride und die Wurstfest Regatta, die örtlichen Künstler veranstalten das ARToberfest und die lokale Schauspieltruppe führt die Raiders of the lost Wurst auf.

Also: Man spricht deutsh, es gibt Wurst, der Dollar steht günstig.
Darling, wir fahren nach Texas.

Heute geschlossen

Tim am Mittwoch, den 1. Oktober 2008

Aus Respekt vor allen Andersdenkenden wird der Wurstblog am heutigen Weltvegetariertag keinen Beitrag veröffentlichen. Danke für Ihr Verständnis.

Bratwurstiade 2008

Tim am Dienstag, den 30. September 2008

Wurst Piktogramme

Wurst und Leistungssport – Das gehört einfach untrennbar zusammen. Deshalb freute es mich sehr, als ich heute morgen die offizielle Pressemitteilung zur 3. Bratwurstiade erhielt.

Schon bald, am 3. Oktober, wird im Thüringischen Holzhausen (Wurstblog berichtete) das Bratwurstiadische Feuer entzündet, wenn der amtierende Bratwurstkönig Andreas I die Spiele offiziell eröffnet. 16 Mannschaften, darunter Teams aus Nürnberg und Mexiko, messen sich dann in insgesamt vier Lutherisch inspirierten Disziplinen: Zechprellen, Anschlagen der Bratwurstthesen, das Rollen der Lutherrose und der Tintenfasswurf.

Der Wurstblog unterstützt den Gedanken des fairen Wurstwettstreits und wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg. Allerdings möchte ich gleichzeitig auch eine Reform der Spiele anmahnen. Wenn unser aller Traum eines Tages wahr werden soll, nämlich dass der Wurstsport olympisch wird, müssen die Disziplinen meiner Meinung nach deutlich entstaubt werden. Nichts gegen Luther, aber Breitensport ist etwas anderes. Wie wäre es zum Beispiel mit einem modernen Wurst-Siebenkampf?

  1. Staffelllauf mit heißer Thüringer
  2. Schnapp-Die-Wurst-Stabhochsprung
  3. Bodenturnen mit Ball, Band und Wurst
  4. Senftuben-Quetschen (Kleinkaliber)
  5. Bratwurstschnecken-Diskuswurf
  6. Synchrongrillen
  7. 200m Brät

Rachenputzer

Tim am Donnerstag, den 25. September 2008

Zahnpasta

Heute ist der Tag der Zahngesundheit. Dass Wurst gut für die Zähne ist, wissen wir alle. Allerdings kann auch der robusteste Mettknacker die Zahnbürste (noch) nicht ganz ersetzen. Was also tun, um die Zähne schön sauber zu halten, sich aber andererseits die Mundflora nicht mit beissendem Mentol-Aroma zu versauen? Die guten Menschen von Spot Industries haben sich dieses Problems angenommen und eine sensationelle Innovation entwickelt: Zahnpasta mit Fleisch-Aroma. Erhältlich auch in den Sorten Brie und Thunfisch. Danke.

ASCII Wurst

Tim am Dienstag, den 16. September 2008

Liebe Google-Bots! Hier ein leckerer Happen für Zwischendurch.
Eine Spitzen-Schwarzwurst aus 100% Courier New. Guten Appetit.

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Songs for the deaf

Tim am Freitag, den 12. September 2008

iWurst

Wurst hat keine Ohren. Sagt man ja so. Und trotzdem lässt Wolfgang Gutberlet, Chef der Bio-Supermarktkette Tegut, seinen Würsten regelmäßig klassische Musik vorspielen. Über diese eher ungewöhnliche Form der Wurstoptimierung berichtete kürzlich die FAZ (via Nerdcore):

Ein bis zweimal im Monat setzt sich ein Streichquartett in die Manufaktur der Tochterfirma Kurhessische Fleischwaren und spielt vier Stunden lang überwiegend Werke von Mozart oder Bach.

Warum aber ausgerechnet Klassik gespielt wird, verrät Gutberlet nicht. Dass sich ein Streichquartett zumindest auf Streichwurst positiv auswirkt, kann man sich ja noch vorstellen. Für andere Sorten würde der Wurstblog jedoch ein spezifischeres Programm empfehlen:

  • Wiener Würstchen: Falco
  • Cocktailwürstchen: Shakin’ Stevens
  • Tofuwurst: The Pretenders
  • Aufschnitt: Three Lyons
  • Leberwurst: Ozzy Osbourne 
  • Teewurst: Queen
  • Chorizo: Foreigner 
  • Brühwurst: Sud Woman

Hat jemand sonst noch gute Beschallungstipps für die Firma Tegut?

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