Archiv der Kategorie ‘Aufschnitt‘

Einigkeit und Wurst und Freiheit.

Tim am Donnerstag, den 14. Mai 2009

germania wurst

Hurra, Hurra, unsere Bundesrepublik wird 60 Jahr! Und überall wird zurückgeschaut, erinnert und gemahnt, dass es nur so eine Art hat. Deshalb halte ich mich hier mal schön damit zurück. Nur ein kleiner Tipp: Wer die letzten 60 Jahre irgendwie verpennt hat, dem sei der Animations-Kurzfilm “Germania Wurst” von Volker Schlecht ans Herz gelegt. Er erzählt die gesamte Geschichte Deutschlands anhand von – na was wohl? – Wurst. Kurze Ausschnitte und ein Interview mit dem Macher findet man in diesem Beitrag.

Die besten Spiele, die es nicht gibt.

Tim am Donnerstag, den 23. April 2009

mettigel metal gear solid

Wie ich bereits erwähnte, sind Videospiele besonders gut, wenn sie Wurst enthalten. Leider hat meine Recherche keine weiteren wurstreichen Spieletitel ergeben. Als Ode an ein vernachlässigtes Genre hier also meine Top 10 der leider nicht existierenden Games mit Wurstgehalt:

  1. Zak McKrakauer
  2. Thürican
  3. Fleischwolfenstein 3D
  4. Brät of Fire
  5. Golddarm Axe Warrior
  6. Tony Hack Pro Skater 2
  7. Cervelazation
  8. Need for Meat Underground
  9. Legend Of Zelda: Mortadella Of Time
  10. Pökelmon

Oh, schöne Metzgerstochter!

Tim am Mittwoch, den 8. April 2009

wurst-babe

Durch einen Zufall stieß ich kürzlich auf dieses Bild der hübschen Nadine Rüweling mit Schinken und Mettwurst. Normalerweise stellt man sich so eine Fleischer-Filia ja doch eher anders vor. Und so bin ich immer noch ganz entzückt von Nadine Rüweling mit Schinken und Mettwurst. Ganz ehrlich: Wäre ich nicht schon vergeben, ich würde Nadine Rüweling mit Schinken und Mettwurst einen faustdicken Heiratsantrag unterbreiten. Und ich würde sogar ihren Namen annehmen wollen. Tim Rüweling mit Schinken und Mettwurst. Ja, das würde mir gefallen.

Die Wurstblog Frühlingsdiät

Tim am Donnerstag, den 2. April 2009

wurstwaage

Was soll denn das? Gestern gab’s noch zwei Meter Neuschnee und heute – Zack! – Frühling. Die Grillsaison hat quasi über Nacht begonnen und ließ dem Beauty- und Lifestyle-orientierten Wurstfreund keine Zeit, rechtzeitig seine Bikini-Figur in Form zu bringen. Aber kein Problem! Mit der patentierten Wurstblog-Frühlingsdiät™ passt man bald wieder in die engste Pelle.

Morgens: Wurstbrot.
Der Trick: Lassen Sie einfach mal die Butter weg! Auch Streichwürste wie Tee- oder Leberwurst eignen sich hervorragend als gesunder und ebenso nahrhafter Brotaufstrich.

Mittags: Wurstsalat.
Das ist kein Geheimnis: Mittags ist ein knackiger Salat genau das Richtige! Achten Sie aber unbedingt auf eine ausgewogene Zusammenstellung aus Koch-, Roh- und Brühwurst.

Abends: Mettbrötchen.
Seit Atkins wissen wir: Nicht das Eiweiß, sondern die Kohlenhydrate sind der Feind. Also verzichten Sie doch einfach auf das Brötchen! Dann darf’s auch mal ein Löffel mehr sein.

Postwurstsendung

Tim am Dienstag, den 17. März 2009

Wurstbriefmarken

Wieder einmal ist der Wurstblog einem ausgewachsenen Skandal auf der Spur: In Deutschland, von Vielen nicht ganz zu Unrecht als Heimat der Wurst bezeichnet und nachweislich das Mutterland des neuzeitlichen Postwesens, gibt und gab es nach meinen Recherchen nicht eine einzige Briefmarke mit Wurstmotiv. Da soll sich noch einer wundern, dass die Jugend keine Briefe mehr schreibt!

Das Ausland macht es uns wieder einmal vor:  Da findet man lustige Wappenvögel mit Wurst am Stiel, geschmackvolle Brotzeitmarken, poppige Hot Dog-Postwertzeichen und selbst in einem Wurst-Schwellenland wie den Niederlanden gibt es dank privatisierter Briefzustellung selbstklebende Marken mit Wurstwerbung. In Deutschland muss man dagegen auf die zugebenermaßen sehr schönen Wurstmarken (siehe unten rechts) von Martin Graf zurückgreifen. Die gelten zwar nicht offiziell als Entgelt für die postalische Beförderungsleistung, dürften sich aber trotzdem dazu eignen, junge Damen zwecks Besichtigung der Sammlung nach 22.00 Uhr in die eigenen vier Wände zu komplimentieren.

Romantik SB

Tim am Samstag, den 14. Februar 2009

wurststrauss1

Mit dem heutigen Valentinstag mag man es halten, wie man will. Ich jedenfalls halte mich da seit jeher lieber raus. Angeblich haben wir diesen Tag mehr oder weniger der Blumen- und Grußkarten-Industrie zu verdanken — zwei Wirtschaftszweige, die an jemandem wie mir nicht gerade reich werden. Bis also die Fleischerinnung sich endlich einen eigenen Gedenktag ausdenkt (Sankt Salamitas?), sollte der Fleisch-affine Romantiker zum Valentinstag zumindest auf einen Wurststrauß zurückgreifen. (Vorsicht: Nicht zu verwechseln mit Straußenwurst!)

Fischwurst gegen Kuhpups

Tim am Dienstag, den 10. Februar 2009

salamifisch

Oh dear! Selbst den Briten ist unser Schnitzel- und Bratwurst-Verzehr nun schon eine hämische Meldung wert. Die Sache losgetreten hat Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, in einem Appell anlässlich der Grünen Woche. Wir Deutschen würden viel zu viel Fleisch essen. „Ich empfehle eine Rückkehr zum Sonntagsbraten und eine Orientierung an mediterranen Ernährungsgewohnheiten.“ Gut, da ist sicherlich was dran und solche Gedanken sind auch durchaus nicht neu. Nur geht es diesmal nicht etwa um unsere Volksgesundheit, sondern vielmehr um das Klima. Vor allem Rinder produzieren nämlich bei der Verdauung massenhaft klimaschädliche Abgase. Oder einfacher: Der gemeine Kuhpups bedroht die Zukunft unserer Erde.

Nun wären wir aber nicht das Land der Wurst und das der Dichter und Denker in Nationalunion, wenn nicht ein findiger Deutscher schon eine Lösung parat hätte: Fleischermeister Bolduan aus Aurich erfand nämlich jüngst die erste Fischsalami der Welt. Naa, Herr Troge? Schon mal einen furzenden Fisch gesehen? (Außer vielleicht im Jamba-Monatspaket?) Eben. Da haben wir’s doch. Sonntags Braten, montags Fischwurst. Und für den Rest der Woche finden wir auch noch was.

Nachtrag: Offenbar ist Herr Bolduan nicht der Einzige, der den Titel des Fischwursterfinders für sich beansprucht. Herr Klaus Schleich aus Idar-Oberstein hat seine FiWu angeblich schon 2004 zum Patent angemeldet (siehe Kommentare). Nichts für ungut, ich hab ich nur auf die Welt verlassen. Genaueres müssen dann wohl die Fischgerichte klären.

Wochenschau

Tim am Dienstag, den 27. Januar 2009

Milchbubis

Gestern ging die Grüne Woche zu Ende, die internationale Fachmesse für das Fotografieren von Politikern mit Lebensmitteln. Nur hier kann man erleben, wie Wolfang Tiefensee einer Wurst tief in die Augen schaut. Nur hier sieht man Brigitte Zypries mit hessischem Krönchen und Käsekrawattenmann oder lernt, dass Laktoseintoleranz für den Landwirtschaftsminister von Burkina Faso offenbar ein Fremdwort ist.

Wirkliche Innovationen gibt es auf der Häppchenschau jedoch selten zu bestaunen, da ist diese Henkelwust fast schon eine Sensation. Eine Neuheit hat mich dann aber doch erschüttert. Liebe Wurstindustrie – hatte ich Ihnen nicht schon vor Monaten an dieser Stelle zur Produktion von Guevara-Motivwurst geraten? Na? Ja genau, und jetzt sind euch die Kakao-Hansel zuvorgekommen und haben die CheKolade herausgebracht. Hate to say I told you so.

Fresspaket von Tante Angela

Tim am Mittwoch, den 14. Januar 2009

Merkel mit Wurst

Nun ist es soweit: Die große Koalition hat Deutschland das größte und schönste Konjunkturpaket aller Zeiten geschenkt. Doch während Kanzlerin Angela Merkel (siehe Bild, 3. v. l.) ihren Präsentkorb auf allen Sendern lobt, hat die Opposition wieder was zu meckern. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle kritisiert, für den Einzelnen reiche das Steuergeschenk gerade mal, und ich zitiere wörtlich, „für eine Currywurst mit Mayo ohne Pommes“. Entschuldigung, Currywurst mit Mayo? Bestellen Sie sich so was, wenn Sie mit Ihren Parteifreunden mal so richtig über die Stränge schlagen?

Na ja, es ist ja mittlerweile ein politische Gesetzmäßigkeit, dass vermeintlich volksnahe Wurst- und Fußball-Metaphern immer gerade von denen bemüht werden, die offenbar am allerwenigsten Ahnung von sowas haben. Deshalb erkläre ich es Ihnen mal, Herr Westerwelle: Wenn das Geld nicht für Pommes reicht, dann lässt man auch gleich die Mayo weg und bestellt die Currywurst stattdessen mit dem meist kostenlos inbegriffenen Brötchen. Mit dem gesparten Mayo-Geld geht man dann nämlich schnurstracks zum nächsten Opel-Händler und zahlt einen Insignia an.

God save the sausage

Tim am Dienstag, den 13. Januar 2009

wursteis

Den einfallsreichen und tüchtigen Briten verdankt die Welt zahlreiche wurstige Rezeptkreationen wie etwa toad in the hole oder die variantenreiche sausage casserole. Jetzt haben sich die genialen Ernährungspioniere einem uralten Problem angenommen: Was macht der Eisverkäufer im Winter? Die Lösung ist eine bahnbrechende Erfindung: ein mash cone. Dabei handelt es sich um ein Eishörnchen mit Kartoffelpüree, brauner Sauce, Erbsen und einem Würstchen. Respect to the man in the ice cream van!

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