Wurstblog in den Medien
Wurst ist in aller Munde. Mit dieser schaurig staubigen Formulierung aus der Klamottenkiste mittelständischer Sommerfest-Rethorik möchte ich diesen Text über neue und alte Medien eröffnen. Warum auch immer. Neue Medien – dazu zählt mancher noch heute das Internet, also das Trägermedium dieses Blogs. Und der hat in der letzten Zeit ein wenig Aufmerksamkeit durch die klassischen Medien erfahren. Anlass genug für einen kleinen Vergleich. Gezählt werden die mutmaßlich aus der Nennung resultierenden Besucherzahlen.
Die (zugegeben beiläufige) Erwähnung in einem (zugegeben marginalen) Artikel in der Süddeutschen Zeitung brachte zumindest überhaupt keinen erkennbaren Anstieg der Nutzerzahlen. Print verliert. War klar. Erfolgreicher war da schon das Radio. Die Nennung in diesem hübschen Wurst-Beitrag im Deutschlandradio brachte am Tag der Ausstrahlung immerhin geschätze 200 Zugriffe:
Wurst im Radio – Deutschlandradio Neonlicht
Klarer Sieger im großen Vergleichstest der Medien ist jedoch das Feature beim Internet-TV Ehrensenf, das dem Wurstblog in den ersten Tagen ca. 1500 zusätzliche Besucher bescherte. Fazit also: Epic win for teh interwebz!!!1 Ja, natürlich ist die Erhebungsmethode unwissenschaftlich, ungenau und unfair, und man könnte jetzt wieder mit den Äpfeln und Birnen anfangen, aber – come on – dies hier ist ein Blog über Wurst. Und zumindest interessant ist es doch, oder? Na ja, stimmt: Geht so. OK, dann mal zurück zum Kernthema.

Am 15. Mai 2010 um 10:38 Uhr
Du hast die gute alte Mundpropaganda gar nicht mit einberechnet!!11!einself ;D
Am 29. Mai 2010 um 18:25 Uhr
[...] vermutlich gesehen auf wurstblog.de [...]
Am 6. Juni 2010 um 19:30 Uhr
Kann es eigentlich sein, dass die geschätzten Kollegen von der SZ/Jetzt.de beim Helge Lied nicht ganz richtig zugehört haben? Das zusammen mit wurstblog.de oder Mortadella Teppichen in Kontext zu setzen ist schon etwas hanebüchen… watt solls immernoch ein sehr schöner Text für Groß und Klein:
Sie war sehr nett und hatte ne schöne Dauerkrause. Ich küsste sie im Voraus und nahm sie mit nach Hause! Ich zeigte ihr den Keller und auch den Bügelraum. Doch für all die schönen Zimmer interessierte sie sich kaum!
Es war das Bonbon aus Wurst das ihr Glück gebracht -tingeling – Bonbon aus Wurst die ganze Nacht. Bonbon aus Wurst, riesengroß. Bonbon aus Wurst ganz famos – tingelingelin!
Sie hatte eine Freundin die hieß Angelika. Sie kochte wie ein Rohrspatz und es schmeckte immer gut. Sie kam uns gern besuchen und war mein Schatz nicht da. Dann wollt sie keinen Kuchen, der Fall war für sie klar!
Es war das Bonbon aus Wurst das ihr Glück gebracht -hui – Bonbon aus Wurst die ganze Nacht – und alle – Bonbon aus Wurst, ganz famos. Bonbon aus Wurst, riesengroß! Hey kleines Orgelsolo – hey – das reicht Buddy!!
Ich wollte singen können, so richtig mit viel Charme. Deshalb nahm ich Unterricht bei einer mir bekannten Dam. Sie sang das hohe C, doch schielte sie dabei auf gar keinen Fall in ihre Gesangsstundenkartei!
Es war das Bonbon aus Wurst das ihr Glück gebracht -tingeling – Bonbon aus Wurst die ganze Nacht. Bonbon aus Wurst, riesengroß. Bonbon aus Wurst ganz famos!
Ich ging auch einmal Schwimmen in einem Hallenbad. Da passierte das Unglück, mein Bonbon wurd ganz hart. Na klar das viele Wasser, es war der Grund dafür. Das Publikum das klatschte Applaus für mein Kür!
Es war das Bonbon aus Wurst lalalala hey! Bonbon aus Wurst lalalala. Bonbon aus Wurst, riesengroß. Bonbon aus Wurst ganz famos! Es war das Bonbon aus Wurst das ihr Glück gebracht – hey – Bonbon aus Wurst die ganze Nacht. Bonbon aus Wurst, riesengroß. Bonbon aus Wurst in der Hos! Lalalala… Hey! Und Schluß!