Songs for the deaf

iWurst

Wurst hat keine Ohren. Sagt man ja so. Und trotzdem lässt Wolfgang Gutberlet, Chef der Bio-Supermarktkette Tegut, seinen Würsten regelmäßig klassische Musik vorspielen. Über diese eher ungewöhnliche Form der Wurstoptimierung berichtete kürzlich die FAZ (via Nerdcore):

Ein bis zweimal im Monat setzt sich ein Streichquartett in die Manufaktur der Tochterfirma Kurhessische Fleischwaren und spielt vier Stunden lang überwiegend Werke von Mozart oder Bach.

Warum aber ausgerechnet Klassik gespielt wird, verrät Gutberlet nicht. Dass sich ein Streichquartett zumindest auf Streichwurst positiv auswirkt, kann man sich ja noch vorstellen. Für andere Sorten würde der Wurstblog jedoch ein spezifischeres Programm empfehlen:

  • Wiener Würstchen: Falco
  • Cocktailwürstchen: Shakin‘ Stevens
  • Tofuwurst: The Pretenders
  • Aufschnitt: Three Lyons
  • Leberwurst: Ozzy Osbourne 
  • Teewurst: Queen
  • Chorizo: Foreigner 
  • Brühwurst: Sud Woman

Hat jemand sonst noch gute Beschallungstipps für die Firma Tegut?



6 Kommentare zu “Songs for the deaf”

  1. Daniel

    Mortadella: Rihanna
    http://www.youtube.com/watch?v=6fMUYOYw0qA

  2. rob

    > Blutwurst: Bloodhound Gang
    > kalte Platte: Coldplay
    > Brühwurst: Wet wet wet
    > Hundewurst: Pet Shop Boys
    > Dän. Pølser: Rick Astley (wg. der Haare)
    > Diät-Wurst: Kylie Minogue

    wurstfremde:
    > Kürbisse: Halloween
    > Bio-Champion: Queen mit ihrem HIT (natürlich)

  3. marc

    geil!
    jetzt weissich auch wieso der kram da so endteuer is…

  4. Tim

    Hundewurst? Frankfurt ist schon irgendwie eine andere Welt…

    (Da würde übrigens auch „Bell & Sebastian“ gut gehen)

  5. c.

    Also für die Leberwurst würd ich Mötley Crüe dem Ozzy vorziehen.

    Und die Blutwurst gedeiht mit Morticians Bloddbath Sessions besonders gut … Hmmmm! Leckerleckerlecker!

  6. swursti

    Wenn das Fleisch dadurch zarter wird ;-)

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