EHEC: Leben nach der Gurke

Nicht nur wegen EHEC: Wurst ist die neue Gurke.
Bildvorlage: Daniela Vladimirova

Ich hab vor dem Zeug ja immer gewarnt! Unhandliche Länge, besteht zu 90% aus Wasser und ist nur in diesem unschönen Grün erhältlich – so was kann doch nicht gesund sein. Und jetzt ham wa den Salat. EHEC. Millionen Schweine, Rinder und Hühner atmen auf – endlich sind sie mal nicht schuld. Die Gurke war’s. Die Bevölkerung reagiert gebührend hysterisch, wenn auch ein wenig ungeübt, denn Angst vor Gemüse ist zwar nichts neues, aber zumindest mal was anderes.

Wurstblog rät jedoch zur Besonnenheit. Ein Leben ohne Gurken ist möglich. Gerade das wässrige Langgemüse lässt sich hervorragend mit Wurst substituieren, nicht nur wegen der Form. Ich sag nur: Wurstsalat. Und auch im Bereich der Schönheitspflege wird niemand die Gurke vermissen, der erst einmal eine reichhaltige Wurstmaske ausprobiert hat. Also: Alles halb so wild.



13 Kommentare zu “EHEC: Leben nach der Gurke”

  1. fire

    Da geht einem als Vegetarier das Herz auf 8)
    Schönes Foto! Grüße aus Darmstadt…

  2. Fünf verschiedene Gemüsegärten nach Ihrem Geschmack | Der Wissensratgeber

    […] Zeiten von immer neuen Lebensmittelskandalen steigt die Zahl der Gartenbesitzer, die sich einen eigenen Gemüsegarten anlegen wollen. Wenn auch […]

  3. Mike

    Jetzt kommt die Zeit von Pizza, Pasta und aller anderen heiss zubereiteten Speisen, denn über 70 Grad Celsius zerbruzelt der böse EHEC Bazillus-Mutant zur Wirkungslosigkeit.

  4. helgaharz4

    Ich habe irgendwo gelesen, man soll jeden Tag mehrere Jalapeños essen. Das sind superscharfe Peperonis, welche die Bakterien abtöten.

  5. Tim

    Dann kommt man dann aber spätestens ab dem zweiten Tag ständig zu spät zur Arbeit. Aua.

  6. Wurstbaronesse

    Ah Hmhnn und Gurkenschießen…. ?

  7. Tobias

    Faktisch kann man also nicht wirklich sicher vor Ansteckung sein aber angesichts der fallenden Neuansteckungen sollte man wohl das einzig Richtige tun und einmal ruhig durchatmen und ganz normal seinen Angelegenheiten nachgehen, statt sich von der Angst sein Leben verwirren zu lassen.
    PS: Es gibt ein Leben nach der Gurke :-)

  8. Links zum Sonntag 012 | das blogbrot

    […] EHEC: Leben nach der Gurke (Wurstblog) […]

  9. Anna

    Ob Gurken oder Bohnensprossen – Gemüse gehörte für mich schon immer zur dunklen Seite der Macht. Zum Glück wohn ich in einem Land, in dem man unbehelligt fettiges frittiertes Fleisch kiloweise in sich reinschaufeln darf – aber die gute deutsche Wurst fehlt mir natürlich trotzdem … deswegen habe ich sie auf meiner kürzlichen Deutschlandreise nicht nur täglich gegessen, sondern ihr einen ganzen Blog-Beitrag gewidmet … http://freerangingnet.fatcow.com/wordpress/?p=310

  10. Loewensenf

    Hier habe ich noch eine kleine Auswahl an Accessoires für die Dame von Wurst… äh Welt:

    http://ziza.es/2007/04/30/Bolsos_3_fotos.html

  11. Ludwig Trepl

    „Ein Leben ohne Gurken ist möglich.“ Schon, doch wie sprach der eben verstorbene Großmeister? „… möglich, aber sinnlos.“

  12. Seychellen Robert

    Fleisch ist mein gemüse :)

  13. Offshore

    Am besten sind doch die Thais, die essen alles.

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