Die Wurst Christi?

 Würstchen und Kartoffelsalat

So gingen Sie in das Haus, fanden das Kind mit seiner Mutter Maria, warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann breiteten sie die Schätze aus, die sie ihm zum Geschenk mitgebracht hatten: Würstchen, Kartoffelsalat und Exportbier (Matthäus 2,9-11).

Bibelfeste Wurstfreunde haben es vielleicht bemerkt: So ganz stimmt das Zitat nicht. Aber woher kommt es dann, dass immer mehr die Sitte Raum greift, an Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat zu essen? Ich meine, ich weiß ein gutes Würstchen an 365 Tagen im Jahr durchaus zu schätzen. Am 366. Tag aber (Achtung, Schaltjahr!) kann ich auch einmal darauf verzichten. Gerade an einem der höchsten Feiertage, wenn die ganze Familie an einem Tisch zusammenkommt, ausgerechnet da soll Schmalhans als Küchenmeister verpflichtet werden? Ich verstehe das nicht ganz.

Wie seht Ihr das? Stimmt mit ab und schreibt gerne auch eine Begründung per Kommentar. Es interessiert mich wirklich.

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Würstchen an Heiligabend.
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Ein Kommentar zu “Die Wurst Christi?”

  1. Berliner Knacker

    Also ich finde das unästhetisch, klar muss man der Wurst dauerhaft und 24/7 (mindestens) huldigen- ein Tag ohne Wurst ist ein verlorener Tag. Aber: Man könnte die Wurst in ein druchaus festliches Menü einbetten, also um den Kartoffelsalat mit Wiener einfach noch drei weitere festliche Gänge servieren. Amen.

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