Bratwurstiade 2008
Wurst und Leistungssport – Das gehört einfach untrennbar zusammen. Deshalb freute es mich sehr, als ich heute morgen die offizielle Pressemitteilung zur 3. Bratwurstiade erhielt.
Schon bald, am 3. Oktober, wird im Thüringischen Holzhausen (Wurstblog berichtete) das Bratwurstiadische Feuer entzündet, wenn der amtierende Bratwurstkönig Andreas I die Spiele offiziell eröffnet. 16 Mannschaften, darunter Teams aus Nürnberg und Mexiko, messen sich dann in insgesamt vier Lutherisch inspirierten Disziplinen: Zechprellen, Anschlagen der Bratwurstthesen, das Rollen der Lutherrose und der Tintenfasswurf.
Der Wurstblog unterstützt den Gedanken des fairen Wurstwettstreits und wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg. Allerdings möchte ich gleichzeitig auch eine Reform der Spiele anmahnen. Wenn unser aller Traum eines Tages wahr werden soll, nämlich dass der Wurstsport olympisch wird, müssen die Disziplinen meiner Meinung nach deutlich entstaubt werden. Nichts gegen Luther, aber Breitensport ist etwas anderes. Wie wäre es zum Beispiel mit einem modernen Wurst-Siebenkampf?
- Staffelllauf mit heißer Thüringer
- Schnapp-Die-Wurst-Stabhochsprung
- Bodenturnen mit Ball, Band und Wurst
- Senftuben-Quetschen (Kleinkaliber)
- Bratwurstschnecken-Diskuswurf
- Synchrongrillen
- 200m Brät

